Wir dachten schon, der Schwachsinn sei tot – doch nun schwappt aus Down Under ein neuer Trend zu uns: Planking. Du fragst dich jetzt sicher: Was ist denn das? Ganz einfach: Leg dich mit dem Gesicht nach unten, Arme am Körper, irgendwohin, drauf, drunter, drüber und mache ein Foto davon.In Australien hat der Trend bereits ein Todesopfer gefordert. Acton Beale, ein 20jähriger Jugendlicher, stürzte in den Tod, als er auf dem Balkon im 7. Stock eines Brisbaner Hotels ein Planking-Foto machen wollte. Die australische Premierministerin Julia Gillard warnte, dass „focus has to be on keeping yourself safe first”.

Mittlerweile hat der Trend auch in der Schweiz Anhänger gefunden. Selbst unter HSG-Studierenden grassiert das Planking-Fieber, wie die Bildaufnahme oben beweist.

Neben dem Planking gibt es bereits Folgetrends. Insbesondere das Kneeling gewinnt stündlich neue Fans: Alle, die keine Zeit fürs richtige Planking haben, aber jedoch dem Schwachsinn frönen wollen, haben nun mit dem Kneeling eine eigene Disziplin – es handelt sich dabei um eine Art Mini-Planking, vergleichbar mit anderen Schmalspur-Sportarten wie Tischtennis und Minigolf. Das Kneeling funktioniert im Prinzip genau gleich wie das Planking, mit dem Unterschied, dass man sich nicht hinlegt, sondern lediglich kniet. Auch hier gibt es bereits zahlreiche spektakuläre Bilder, und ausserdem haben sich die Fans dieser Konkurrenzbewegung bereits in einer eigenen Facebook-Gruppe organisiert.

Egal ob Planking oder Kneeling, ob in der Bibliothek, im eigenen Bett, in der Mensa, im Audimax oder sonst wo: Wir sind gespannt auf eure Bilder! Beachtet allerdings immer: Plankt/Kneelt nur safe!

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