Endlich wird gegen den grassierenden Liebesmangel an der HSG mit all seinen Nebenwirkungen vorgegangen. Unbekannte pflastern die Uni mit Liebesplakaten zu, auf denen Liebe zu Abreissen angeboten wird.

Denn wer schon länger in St. Gallen weilt, ist gegen die Symptome des Liebesmangels kaum gefeilt. Durch das krasse Missverhältnis zwischen den Geschlechter und dem ausgeprägten Konkurrenzdenken unter den Studierenden treten spätestens nach zwei Semester psychische wie auch physische Beschwerden auf. So sind die typischen Symptome des HSG-Studiums emotionale Leere, sexuelle Enthaltung oder ausschweifendes, aber nichts bedeutendes Sexleben (je nach Moralvorstellung der Betroffenen) sowie auf die lange Frist in einer Mehrheit der Fälle Depressionen und Hass auf die Mitstudierenden.

Während der letzen Woche versuchten jedoch unbekannte Aktivisten mit einer für die HSG vergleichsweise kreativen Aktion gegen dem Mangel an Liebe vorzugehen oder zumindest auf die Missstände aufmerksam zu machen. prisma liegen Fotos der Aktion vor, welche kurzzeitig an den Plakatwänden der Universität  zu beobachten war. Die kleinen Liebesstreifen zum Abreissen, wie sie auf den Aufnahmen erkennbar sind, wurden jedoch mehrheitlich vom gewissenhaften Hausdienst noch vor deren Benutzung entfernt. Was für ein Signal der Hausdienst als Organ der Universität mit der Enfernung der Liebesstreifen und -plakate an die Studierenden sendet, lassen wir hier nun offen.

prisma findet, dass diese Aktion, über deren wahres Motiv und deren genauen Hintergrund nur spekuliert werden kann, Beachtung erhalten sollte und wir würden uns über Hinweise zu den Gründen und Absichten freuen.

______________________________________________

MEHR DAZU