Bereits letztes Jahr hat das Team um Michael Pesaballe am KPMG Wissensquiz teilgenommen und gewonnen. Ganz im Sinne einer erfolgreichen Titelverteidigung haben sie auch dieses Jahr am Finale am 20. April im Kaufleuten den ersten Preis geholt. Trotz leicht veränderter Formation konnte sich das sechsköpfige Team bestehend aus Michael Pesaballe, Pascal Soller, Simon Bucher, Thierry Lutz, Carole Bickel und Sarah Höhener, den Sieg erneut sichern und verwies die ETH auf den zweiten Platz.

Doch wie funktioniert dieses KPMG-Wissensquiz, frage ich Michael, der ja nun schon zum dritten Mal dabei war:

“Die Vorausscheidung ist als Onlinequiz konzipiert. Man kann zwar alleine spielen, es vereinfacht es aber natürlich extrem, wenn man in einer Gruppe spielt und Leute zur Hand hat, die einen helfen, die Antwort zu googlen. Es geht in der Vorrunde weniger um Wissen, als darum, wer am schnellsten die richtige Antwort findet.”

Während dreier Wochen spielt man sich dann in je fünf Durchgängen durch 15 Gewinnstufen und vergleicht die erkämpften Punkte natürlich bei jeder Runde mit den Mitstreitern, denn nicht jeder kommt ins Finale: Die Punkte der drei Besten pro Universität oder Fachhochschule werden zusammengezählt und bestimmen damit die acht Unis, die ihre drei Besten an den Final schicken können. Diese drei dürfen dann jeweils noch eine Begleitperson mitnehmen, im Final steht also pro Universität eine Gruppe aus sechs Mitgliedern.

“Wir haben schon gemerkt, dass der Wettbewerb an der HSG stärker geworden ist – mit der Maximalpunktzahl hat man sich zwar qualifiziert, allerdings waren die Zweit- und Drittplazierten meist nur wenige Punkte dahinter. An anderen Unis, wo der Wettbewerb anscheinend nicht so gross war, waren die Abstände zwischen den einzelnen Teilnehmern viel grösser.”

Trotzdem hat sich das letztjährige Team wieder qualifiziert und konnte am Final, der übrigens von Sven Epiney moderiert wurde, teilnehmen.

“Wir haben am Finale ehrlich gesagt einen ziemlich schlechten Start hingelegt, was den Druck zusätzlich erhöht hat – man hat ja schliesslich einen Titel zu verteidigen. Aber wir haben es dann zum Glück doch noch in den Finaldurchgang der besten 4 Unis und Fachhochschulen geschafft. Bei dem Live-Event musste man sich dann natürlich auf das eigene Wissen und Können verlassen, schliesslich standen Google und Co. nicht mehr als Hilfsmittel bereit. Bei Fragen, wie denn der Verwaltungschef von Hongkong gewählt wird, ist man da schon ziemlich aufgeschmissen.”

Doch sie haben die Challenge gemeistert und den Sieg ein zweites Mal nach St. Gallen gebracht. Mit dem Reisegutschein im Wert von 8’000 Franken, da sind waren sie sich sofort einig, geht es diesmal nach Amsterdam.

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