Gastbeitrag von: Julian von Fischer, Mitbegründer „Nachttett“

Wer kennt es nicht? Es ist Freitagabend und man möchte eigentlich feiern, dass man eine weitere Woche des harten studentischen Lebens ohne grössere Schäden hinter sich gebracht hat, hat aber partout keine Ahnung wo man hingehen soll. Die Tapete der Stamm- Bar hat sich schon seit drei Semestern abgesehen und das einzige was man im Geldbeutel findet sind Rechnungen und das unbenutzte Kondom, das man in der Startwoche dort verstaut hat. So hat man sich das Studentenleben nicht vorgestellt.

Zwei HSG Studenten haben es sich zur Aufgabe gemacht, genau das zu ändern. Mit Nachttett können selbst Urgesteine der Universität, für die der Bachelor einfach nicht lange genug dauern kann, noch etwas Neues über ihre Stadt lernen. Das Prinzip ist ebenso einfach wie genial: Nachttett ist ein Quartett-Kartenspiel für die Bar- und Clubszene der Stadt St. Gallen. Jede der 32 Karten ist gleichzeitig aber auch ein einmalig einlösbarer Gutschein für die jeweilige Location, mit einem Gesamtwert des Quartetts von 400 CHF.

„Bei dieser Idee gewinnen alle.“, meint Aristid Klumbies, der gemeinsam mit Julian von Fischer das Projekt aufgezogen hat. In der Tat, denn ein Nachttett kostet gerade mal 30 CHF. Die Gutscheine reichen von Freieintritten für die besten Clubs der Stadt, über 12 Freigetränke, bis hin zu speziellen Deals, wie 3 für 1. Die Bars haben eine Möglichkeit sich bei den Studenten zu präsentieren und die Studenten können ein bisschen Abwechslung in den St. Galler Ausgangstrott bringen.

Wer Auto-Quartetts mochte, wird Nachttett lieben. Neben dem Namen und der Adresse der jeweiligen Bar stehen natürlich die Parameter im Vordergrund der Karte. Wusstest du, dass die älteste Bar der Stadt im Jahr 1537 gegründet wurde? Oder wie viel eine Stange in der süssen Eckbar am Marktplatz kostet?

Zu kaufen gibt es den Ausgangsplaner auf der Homepage www.nachttett.ch, oder lokalen Verkaufsstellen, wie dem ad hoc an der Universität. Auf der Website findet ihr weitere Informationen und ein Tourguide gibt Auskunft darüber, was für Gutscheine es genau gibt.