Ein wundervoller und gelungener HSG-Ball vereinigte gestern Abend Studenten, Professoren, Alumni und Freunde. Es wurde geredet, gelacht, getanzt und genossen in der vertrauten Umgebung unser aller Alma Mater.

Urs Landolf, Präsident der Alumni, begrüsste die Gäste des Galadinners dann auch nicht als „Gäste“ oder als „HSG-Freunde“, sondern mit „Herzlich Willkommen liebe HSG-Familie“. Rund dreihundert Personen genossen das Dinner in einer festlich dekorierten Mensa, die kaum wiederzuerkennen war. Ein delikates Drei-Gang-Menü mit Salatbouquet, Entrecôte an Marsalajus und Herbstgemüse und einer Dessertvariation stärkte für den bevorstehenden Abend. Serviert wurde das ganze Dinner übrigens von bekannten Gesichtern aus unserer A-Mensa. «Heute Abend sorgen 46 Mitarbeiter dafür, dass kein Gast hungrig bleibt», erzählt Antonio Netti, Leiter der HSG-Mensa, den prisma übrigens gegen Mitternacht tatkräftig mitarbeitend am Bratwurst-Stand auf dem Vorplatz trifft. Für jeden Mitarbeiter sei es eine Freude, an solch einem Anlass zu arbeiten.

Der Tanz ist eröffnet

Um 21 Uhr eröffnete Rektor Thomas Bieger offiziell den festlichen Anlass. Anschliessend tanzten Jung und Alt in Begleitung des Uni-Orchester zum Wiener Walzer. Dazwischen lockerten die sechs Herren der Acappella-Band A-LIVE die Masse mit rockig-swingigen und lustigen Einlagen auf. Im Hauptgebäude herrschte derweil noch reges Gerede bei poppiger Musik, während der Barbetrieb langsam auf Hochtouren kam. Viele der prächtig gekleideten Gäste nutzten die Möglichkeit, sich in der Fotolounge ablichten zu lassen, um eine Erinnerung an den schönen Anlass mit nach hause nehmen zu können. Andere suchten eine der Lounges auf, um sich dort mit bekannten Gesichtern zu unterhalten. Wiederum andere gönnten sich in der Genuss-Lounge eine feine Zigarre oder einen edlen Tropfen in gemütlicher und eleganter Atmosphäre.

Der traditionelle Anlass stellt jeweils alle zwei Jahre die Wissenschaft und die Lehre in den Hintergrund. Rektor Thomas Bieger sagt: «Der HSG Ball ist eine Tradition, der auf die 30er Jahre zurückgeht und immer eine Verbindung zwischen der HSG und der Region bilden sollte.» Der Ball führt alle Menschen zusammen, die eine Verbindung zur Universität haben. Man trifft Studierende aller Semester, Professoren, Verwaltungsmitarbeiter und Alumni jeden Alters. Darüberhinaus öffnet der Ball auch die Tür für die Bevölkerung der Stadt St. Gallen. Schlüsselpersonen aus der Region wie Regierungsräte Stefan Kölliker oder Fredy Fässler oder auch Stadträtin Patrizia Adam und auch Thomas Scheitlin, der als Stadpräsident auch Schirmherr war, waren anwesend. Thomas Scheitlin sagte zu prisma, dass er jedes Mal gerne komme, denn «es ist ein grossartiger Anlass zum Austausch mit Studenten und Alumni.»

Disco bis frühmorgens

Gegen elf Uhr abends schaukelte sich die Partystimmung auch im Disco-Floor im Hauptgebäude hoch. Die Party war in vollem Gange, alle tanzten und genossen. War man erschöpft, konnte man sich eine Pause in einer Lounge gönnen. In der Lounge der Studentenschaft (SHSG) traf prisma auf SHSG-Präsident Dardan Zeqiri und fragt, was ihm der Ball bedeutet. «Der Ball ist ein Höhepunkt für uns Studierende und eine Tradition. Er ist aber auch Sinnbild für die fruchtbare Zusammenarbeit zwischen der Universität St. Gallen, der HSG-Alumni und der Studentenschaft.» Und zu Recht können alle Beteiligten stolz auf dieses Gelingen sein! Zeqiri fügt schmunzelnd an: «Unser festlich glänzende Campus bietet uns den Rahmen dafür, dass für einmal nicht nur Professor Geiser eine Fliege trägt, sondern wir alle.»

Nach etlichen Drehungen auf dem Tanzparkett und der Ziehung der Tombola-Hauptgewinne machten sich bereits einige Gäste auf den Nachhauseweg. Jene, die noch nicht genug hatten, konnten noch bis drei Uhr morgens ihre Tanzkünste unter Beweis stellen – dank der Zeitumstellung sogar eine Stunde länger. Und spätestens dann begab man sich glücklich und erschöpft auf den Heimweg und liess den Abend revue passieren.

Fotos: Livia Eichenberger