Alternativen zum Auto für Studierende attraktiver machen; Pferdeabstellplatz am Campus geplant

Die Verkehrssituation auf dem Rosenberg ist bekanntlich angespannt. Parkplätze sind Mangelware und Busverbindungen sind zu Stosszeiten jenseits ihrer Kapazitätsgrenzen. Mit einem neuen Vorschlag will man in naher Zukunft, möglichst schon für kommenden Sommer, wenigstens einem Teil der Studierenden entgegenkommen: Wer bisher mit seinem Pferd zur Universität kommen wollte, musste für einen Abstellplatz auf den benachbarten Bauernhof ausweichen. „Wir hatten zum Teil fünfzehn Tiere parallel untergebracht, dazu oft noch ein oder zwei Kutschen derjenigen Studierenden, welche ein ganzes Gespann führen.“ bestätigte der Hofherr gegenüber prisma. Auch Maximilan, 22, HSG (Bild) sieht Handlungsbedarf: „Da im Sommer die schwarzen Ledersitze meines Autos zu heiss werden, greife ich gezwungenermassen jeweils auf mein Pferd Mary Lou zurück, um zur Universität zu kommen. Ein gedeckter Unterstand, um meine Stute auf dem Campus abstellen zu können, wäre da die ideale Lösung.“

Alternativen attraktiver machen: Projekt „Stallung an der HSG“

Seitens der Universität soll nun endlich reagiert werden; die Gebäudeverwaltung der HSG ist „froh um jeden, der nicht mit dem Auto anreist“ und will in der Konsequenz Schritte ergreifen, um Alternativen wie das Pferd attraktiver zu machen. In der jetzigen Phase des Projekts „Stallung an der HSG“ evaluiere man den Bedarf, wie prisma aus unbestätigten Quellen weiss. Wer sich bereits frühzeitig einen fixen Mietplatz für seinen Klepper sichern will, könne sich direkt bei der Gebäudeverwaltung melden.