Frisch aus dem Netz

Jeder hat mal diesen einen Moment in dem die Langeweile von einem Besitz ergreift. In jenen Moment ist es unabdingbar sich irgendwie zu beschäftigen, am besten mit etwas Lustigem. Genau für solche Momente ist die Seite «boredbutton.com». Egal ob man herausfinden möchte, wann man seinen 10 000. Tag erlebt oder man sich bei «Typeracer» mit anderen misst, wer einen Text schneller und fehlerlos abtippen kann, gibt es immer etwas zu entdecken. Jedes Mal, wenn man auf den «Bored Button» klickt, verschlägt es einen auf eine neue Seite, mit der die Langeweile bekämpft werden kann.

Schweizerdeutsch für Fortgeschrittene

Auch wenn die Deutschschweizer in den meisten Belangen am Ende einen gemeinsamen Standpunkt finden können, gibt es hin und wieder Sachen an denen sich die Geister scheiden. Während die westliche Hälfte das Wort «Zibele» für Zwiebeln verwendet, ist es in der östlichen Hälfte üblich von «Bölle» zu sprechen. Den Ursprung des Westworts «Zibele» lässt sich im Süden der Schweiz finden, wo es höchstwahrscheinlich über die Klostersprache Einzug in die westliche Sprachregion fand. Als Grundlage wird das spätitalienische Wort «cepulla» bzw. die altromanische Dialektvariante «cebulla» vermutet, wobei sich die Betonung bei der altitalienischen Variante von der ersten Silbe auf die zweite Silbe, beim altromanischen Dialektwort, verschoben hat. Aus «cebúlla» wurde «cébulla» was sich schlussendlich zu «Zíbelle» entwickelte. Bei der Herkunft des Worts «Bölle» gibt es mehrere Theorien. Die meistgenannte Theorie geht ebenfalls vom italienischen Wort «cipolla» aus, wohingegen die Entlehnung später stattfand und dadurch die Betonung auf der zweiten Silbe blieb und somit aus «Cipólla» das Wort «Bolle» wurde. Der Umlaut entstand wohl dadurch, dass Zwiebeln fast immer in Mehrzahl genannt wurden und sich somit das Wort «Bölle» entwickelte.

Jodel des Monats

Ich wäre schon lang kein Single mehr, wenn ich wissen würde, wie man diese verkackte Duploblume faltet! #foreveralone

Unnützes Wissen

«Azidoazide Azide» ist der Name des wohl explosivsten Stoffes, den die Menschheit je hergestellt hat. Eine Gruppe von deutschen Chemikern synthetisierte den Stoff im Jahr 2010 und gaben schon nach kurzer Zeit auf ihn zu erforschen, da schon helles Licht reichte um eine Explosion auszulösen. Selbst als sich die Substanz in einem schocksicheren Sicherheitskoffer befand, der wiederum in einem absolut dunklen und klimatisieren Raum lag, explodierte der Stoff und zerstörte den Raum.