Unkonventionelle Arten Geld zu verdienen

Professioneller Gamer

Die sehen zwar sehr lächerlich aus, verdienen aber vor allem in Südkorea sehr viel Geld und lassen sich dort wie Rockstars feiern. Hier in Europa sind das eigentlich immer Trottel, die in den Neunzigerjahren hängen geblieben sind. Oder sie sehen zumindest wie solche aus.

Strassenmusikant

Eine besonders ehrliche Arbeit. Leider hat das Niveau in den letzten Jahren stark abgenommen, was vermutlich mit einem nicht zu unterschätzenden Alkoholproblem einiger Künstler zusammenhängen dürfte. Es gibt eben verschiedene Varianten: Die einen Strassenmusiker machen ihrer Berufsbezeichnung alle Ehre und interpretieren kunstvoll berühmte Stücke der Klassik auf Klavier oder Querflöte, während andere (Penner) im Bongounterricht wohl eher geschlafen haben. Da man beim öffentlichen Musizieren, wie auch bei jeder anderen Arbeit, einen gewissen Grad an Können vorweisen muss, gebührt nur den ernstzunehmenden Musikern das heissbegehrte Münz der Passanten.

Strippen im Blue Point oder anderen Füdlischuppen

Als Voraussetzung sollte man schon einen einigermassen trainierten Body mitbringen … Man erinnere sich nur an die qualitativen Durchhänger, die wortwörtlich auf der Bühne vom alten Trischli runterhingen … Schade, dass durch den Umbau des legendären Ladens, in dem sich ganze Generationen von HSGlern mit dem Kauf von Trischlidollars und Losen finanziell ruinierten, niemand mehr an Stangen zu tanzen scheint.

Die Clochard-Strategie

Die romantisch angehauchte Strategie der Clochards ist sozusagen das aktive Nichtstun. In der Gewissheit, dass immer etwas passieren wird, geht es also nur noch darum, seine eigenen Ansprüche so weit zu reduzieren, dass man erkennt, dass das wahre Geschenk des Lebens zu leben selbst ist. So hat auch Eichendorffs Taugenichts am Ende die heisse Jungfrau abgeschleppt.

Klingonisch-Lehrer

Vermutlich ist Klingonisch die coolste Sprache überhaupt. Neben der Lehrtätigkeit (z.B. am Klingon Language Institute KLI) kann man auch noch mit einer beliebten Zusatzqualifikation als Klingonenpriester für die ultimativen Freaks klingonische Hochzeiten veranstalten.

Sein Geld investieren

Das tönt ziemlich langweilig, vor allem wenn man in Öko-Fonds, ethische und nachhaltige Geldanlagen investiert. Dabei könnte man sich doch auch den Sünden zuwenden und seine Kohle beispielsweise im Vice Fund anlegen; dort findet man aus Prinzip nur Aktien von Waffenhändlern, Alkohol- und Zigarettenproduzenten sowie Glückspielveranstaltern. Und natürlich stimmt die Performance auch.

Eine Sekte gründen

Wichtig ist nur, Anhänger mit einer festen Arbeit zu rekrutieren, da diese (logischerweise) neun Zehntel ihres Lohns für ihren und den Seelenfrieden des Gurus abliefern müssen. Arbeitslose und Penner hingegen haben richtige Probleme und sind daher in der Betreuung viel zu teuer.

Werbung auf dem eigenen Blog

Haha … Verarscht! Mit einem Blog kann man sowieso kein Geld verdienen.

Hanfpflanzen im Schlafzimmerschrank züchten

Soll bei Studenten ein sehr beliebtes Mittel sein, das am Mittwochabend geplünderte Konto wieder aufzufrischen. Allerdings muss aufgepasst werden, dass die ganze Ware nicht schon vor dem Verkauf in der eigenen Bong knisternd verglimmt.