Raus aus dem Alltagstrott von St. Gallen? Auf der Suche nach einem Ausgleich zu K-Karten oder Trischli? Neue Länder bereisen und gleichzeitig deren Kulturen hautnah miterleben? Das Ressort International (RI) bietet Studierenden der Universität St. Gallen dieses Angebot seit Juni 2012.

Als Sammelbecken für internationale Austauschprojekte sind dieses Jahr die EuroTour (Ziel: Island), das Lateinamerikaprojekt Magellan (Chile), der Asian Culture Transfer «ACT» (Thailand) sowie das neu kreierte CANTONese (Peking) geplant. Grundidee dieser Programme ist ein bilateraler Austausch mit dem jeweiligen Land, bei dem die Teilnehmer der HSG einerseits ihre Pendants für zehn beziehungsweise sieben Tage in der Schweiz begrüssen und andererseits für den gleichen Zeitraum in die ausländische Destination eingeladen werden. Dabei stehen neben dem Kennenlernen der kulturellen und politischen Eigenheiten des jeweiligen Landes, Unternehmensbesichtigungen vor Ort und Sightseeing-Touren natürlich auch der Spass und die Chance, neue Freunde für den Rest des Lebens zu gewinnen, im Vordergrund.

Als Ergänzung zu den traditionellen Austauschprojekten wird zusätzlich die «International Week» angeboten. Diese ist ein multilaterales Austauschprojekt, an dem rund 25 Universitäten aus Europa und Asien teilnehmen. Während im Frühjahr Studierende aus aller Welt die Schweiz besuchen und im Zuge der «Swiss International Week» das Land kennenlernen, können HSG-Studierende zur gleichen Zeit andere Universitäten, beispielsweise in Jakarta, Tel Aviv oder Kopenhagen, erkunden.

Als Vorgeschmack hier ein Ausschnitt aus einem Erfahrungsbericht der letzten Magellan Tour, welche nach Peru führte:

«… nach dem Aufstehen hiess es erst mal ‹tomar desayuno›, frühstücken, das lief in etwa ab wie bei uns. Der kleine Unterschied war oft, dass man seelenruhig das Frühstück einnahm, während man eigentlich schon lange auf dem Weg zum Treffpunkt vor der Universität sein sollte. Entsprechend wartete der Bus meistens eine gute Stunde vor der Uni, bis endlich alle da waren. Allgemein nimmt man es in Peru mit der Uhrzeit nicht so genau. Die Zeit wird aber immer mit voller Energie genutzt, um energisch Dinge zu besprechen, sich auszutauschen oder lauthals zur Handymusik mitzusingen. Ruhe gibt es wenig, man lässt sich aber auch gerne von der guten Laune anstecken. Sobald dann alle im Bus waren, ging es zu einem der vorbereiteten Programmpunkte, zum Beispiel einer Firmenbesichtigung oder einer Sehenswürdigkeit. Während auf Schweizer Strassen alle penibel auf ihrer Fahrspur bleiben, herrscht in Peru ein einziges Verkehrschaos. Oft ist es in Peru nicht ganz einfach zu erkennen, wo überhaupt die Spur ist. Die uns als freundliches Grusszeichen bekannte Lichthupe hat in Peru die Bedeutung: ‹Vorsicht, ich fahre zuerst› …»

Falls du gerne mehr über das Ressort International und seine Touren erfahren möchtest, besuch uns auf unserer Homepage international.myunisg.ch oder auf unserer Facebook-Seite.