Motiviert, selbstbewusst und spielfreudig präsentieren sich die Huskies im Training. Die vor zwei Jahren neu gegründete Universitätsmannschaft ist auf dem bestem Weg in die 3. Liga aufzusteigen.

Ein Blick auf die Tabelle  verdeutlicht es: Die Huskies stehen auf dem zweiten Tabellenplatz und blicken somit dem Aufstieg entgegen. Von den bisherigen zehn Meisterschaftsspielen gingen nur die letzten zwei verloren. Der kleine Leistungseinbruch sei laut den Spielern vor allem auf die erschwerten Trainingsbedingungen während der Lernphase zurückzuführen. Nicht alle Spieler fanden während dieser Zeit den Weg in die Halle. Nicht Drei-Punkte-Würfe und Lay- Ups standen im Vordergrund, sondern vor allem das Bestehen der Prüfungen.

Doch nicht bloss auf dem Papier lässt sich das Streben nach dem Aufstieg erkennen. Im Training sind die Spieler topmotiviert und diszipliniert. Der starke Teamzusammenhalt ist spürbar. Dieser wird auch als grosse Stärke empfunden. Spieler Ramin betont, dass es im Team keine eigentlichen Schlüsselspieler gibt, sprich Personen, von welchen der Sieg abhängt, sondern lediglich «Glueguys». Das sind Leute, die das Team auf und neben dem Platz zusammenhalten. Gespielt wird so, dass individuelle Schwächen durch eine starke Mannschaftsleistung kompensiert werden können. Das Team besteht zur Zeit aus zwölf lizenzierten Spielern und einigen weiteren ohne Lizenz. Alle gemeinsam besuchen die zwei wöchentlichen Trainings. In diesen erscheinen die Spieler während dem Semester immer zahlreich.

Gecoacht werden die Huskies von einem der Spieler selbst. Hannes Held trainiert das Team seit dem Abgang des Übergangstrainers vor einem Jahr. Erfahrung bringt der Spielertrainer aus Deutschland mit, wo er während seiner Gymnasialzeit ebenfalls ein Team mit Gleichaltrigen trainiert hat. Wenn er mit auf dem Platz steht, fehlt natürlich der Gesichtspunkt eines konventionellen Trainers ausserhalb des Spielfeldes. Trotzdem scheint das Konzept zu funktionieren: Das Team ist auf Kurs. Go Huskies!