Von Raffi Hirt.Per Herbstsemester 2010 bietet die HSG eine neue Zusatzqualifikation Wirtschaftsjournalismus an. Das LWJ richtet sich an HSG-Master-Studierende aller Programme, die nach ihrem Abschluss in die Medienbranche oder Unternehmenskommunikation gehen möchten.
Das Modul umfasst 19 der 90 ECTS des HSG-Master-Studiums, dauert zwei Semester und schliesst mit einem eigenen Zertifikat ab. Fünf der sechs Lehrveranstaltungen à drei ECTS decken in Summe 15 der 18 Credits des Kontextstudiums ab, das sechste Fach fällt in den Wahlbereich.
Am 16. März findet um 18.00 Uhr im Raum 10-074 eine Informationsveranstaltung statt (Anmeldungen bitte bis am 12. März unter lwj@unisg.ch). Anmeldeschluss zum Programm ist der 30. April 2010. Alle weiteren Infos zum neuen Angebot unter www.lwj.unisg.ch.
(Tobias Heinisch, Institut für Wirtschaftsinformatik)
Von Raffi Hirt.Ich mag BigBen ja eigentlich ganz gerne. Ich habe keine Ahnung, wer er in Wirklichkeit ist (es lebe die Anonymität des Internets!) und auf den ersten Blick scheinen wir nicht beste Freunde zu sein – zu gross sind die ideologischen Differenzen zwischen uns. Unsere Zwiste auf dieser Homepage beginnen jedoch langsam aber sicher, mir ans Herz zu wachsen. Ob Blochers Ethik oder Minarett-Initiative – BigBen und ich finden immer Wege, uns uneinig zu sein. Und das alles auf der Plattform eines völlig unpolitischen Magazins. (weiter…)
Von Matthias Mirbeth.“Bild.de”, Freitagnacht, Hauptmeldung.
Neues von Frau Meckel
Von Marco Kraettli.Der Newsflash der Studentenschaft der Universität St.Gallen.
Von Charly Claesson.In der aktuellen und letzten Ausgabe dieses Semesters dreht sich alles um das Thema Schönheit.
Schönheit liegt im Auge des Betrachters? Nun, der folgende Film von Doves «Initiative für wahre Schönheit» relativiert diese Aussage… Der Hersteller von Pflegeprodukten öffnet dem Medienlaien mit dem Film «Evolution» die Augen. Die perfekten Züge und Formen der Fotomodels und Stars werden entzaubert und die Selbstzweifel eines jeden, Frau wie Mann, wieder auf den Boden geholt:
Wir haben soeben gesehen, wie das Model auf diesem Plakat, welches für Foundation wirbt, mittels den Küsten von Make-up Artists und den Fertigkeiten von Photoshop-Profis kreiert wurde. Weist nicht nicht jede Werbung für Beauty-Produkte auf einen Mangel unseres Aussehens hin? Unsere Wimpern sind zu kurz, unsere Haut nicht weich oder eben genug, die Haare haben glänzender und voluminöser zu sein. Umgeben von solcher Propaganda ist es nicht wunderlich, dass Selbstzweifel und Unsicherheit aufkommen. Der Vergleich mit den künstlich perfekten Bildern erschwert den Aufbau eines gesunden Selbstvertrauens doch erheblich.
«Angriff». Der zweite Film, den ich mit Euch teilen möchte, gibt eine geniale Zusammenfassung der heutigen Welt, indem er die Attacken der Werbeplakate und Medienbotschaften unseres Alltagslebens aufzeigt. Er ruft Mütter dazu auf, ihre Kinder in dieser gekünstelten und verdrehten Welt die Bedeutung von innerer und natürlicher Schönheit beizubringen, bevor sie im Getümmel und unter Einfluss der Kosmetikindustrie anfangen, diesen «Vorbildern» vergebens nachzueifern. Die dagegen lancierte «Dove Aktion für mehr Selbstwertgefühl» richtet sich an Kinder und Jugendliche weltweit und soll bis Ende 2010 fünf Millionen an der Zahl erreicht haben. Ziel ist es, über die Realität hinter den « perfekten» Schönheitsidealen aufzuklären.
Meiner Meinung nach sollten wir mit höherem Bewusstsein dieser Attacken durchs Leben gehen und uns den Begriff Schönheit nicht von absatzorientierten Firmen diktieren lassen. Ausstrahlung, Natürlichkeit und Achtung trocknen weniger schnell aus als eine Wimperntusche oder ein Fläschchen Make-up.
Schönheit liegt doch im Auge des Betrachters.
Von Raffi Hirt.Genau das richtige für einen verkaterten Sonntagmorgen. Ohne grosse Worte – denn für die sorgt der 29-jährige Poetry-Slam-Vizeweltmeister Sebastian 23 selbst – dieses Video. Vielen Dank an Yannik Nicod für die Einsendung!

Und vielleicht noch ein kleiner Kater-Tipp: Wie jeden Sonntag gibt’s heute im Schwarzen Engel (Engelgasse 22) Brunch bis um 15 Uhr….
Von Raffi Hirt.“Am Real Life stört mich nur die Auflösung” – wer so denkt, sollte am besten nicht weiterlesen. Oder sich durch untenstehendes Video eines besseren belehren lassen. Denn auch in den Zeiten von Facebook, überrealistischen Computerspielen und 3D-Kinofilmen hat unsere Natur noch einiges zu bieten… Man sehe selbst:

An diesem Video, das den Kampf zwischen Büffeln, Löwen und Krokodilen im südafrikanischen Kruger National Park zeigt, überrascht als erstes die Zahl Views auf Youtube: beinahe 50 Millionen! Sie alle haben sich die 8 Minuten und 24 Sekunden (davon fast 2 Minuten “Kampfantizipation”) reingezogen in einer Zeit, da wenige sich die Zeit nehmen, eine halbe Stunde zum Essen an den Tisch zu sitzen. Ein Beweis, dass unsere Welt, die Natur, die Realität auch heute noch fasziniert!
Von Raffi Hirt.Mit einer Volksabstimmung wurde gestern die Volksinitiative zum Bauverbot von Minaretten angenommen. Dies mit einem Ja-Stimmen-Anteil von 57.5% und 22 von 26 Standesstimmen, entgegen den letzten Umfragen, die eine Ablehnung mit ungefähr 57% der Stimmen voraussagte.
Das Minarett-Verbot ist und war wohl die polemischste Volksinitiative und Abstimmung der Schweiz seit langem. Pro- und Anti-Verbot-Facebook-Gruppen haben einen Tag nach dem Urnengang bereits 4′500 bzw. 47′000 Mitglieder erreicht. In den Zeitungen wird diskutiert wie selten. Exponenten aus Politik, Gesellschaft und Religionsgemeinschaften geben ihre Meinung ab. Und dies über eine Initiative, die eigentlich gar nie zur Abstimmung hätte gelangen dürfen. (weiter…)
Von Raffi Hirt.Trotz einer 2:6, 7:6 (7:5), 3:6-Niederlage im letzten Gruppenspiel gegen Juan Martin del Potro qualifizierte sich Roger Federer an den ATP World Tour Finals in London für die Halbfinals. Er wahrt damit seine Chance, sein dank dem erstmaligen Gewinn des French Opens in Roland Garros und der Rückkehr auf den Thron in Wimbledon bereits jetzt sehr erfolgreiches Jahr mit seinem insgesamt vierten Masters-Titel abzuschliessen. Da seine ehemalige (?) Nemesis Rafael Nadal zudem in der Vorrunde ausschied, wird Federer das Tennis-Jahr als Weltnummer 1 abschliessen – nach einem Jahr Absenz bereits zum fünften Mal.
Der Basler Star hat also allen Grund zur Fröhlichkeit, was sich auch in einem vor kurzem ausgestrahlten CNN-Interview zeigt. Federer macht Witze mit dem Moderator und lacht sich halb tot, als dieser anfängt, ihm Fragen auf Spanisch zu stellen. Während Rafael Nadal das nicht allzu gerne sehen wird, sind die Szenen für alle normalsterblichen Nichttennisgötter Humor pur.
Von Marcel.An der HSG kann man sich Studienproteste momentan kaum vorstellen, aber auch in “linkeren” Universtitäten stossen sie auf wenig Resonanz. Warum ist dem so?
In der Schweiz gab es nie eine Bewegung “Bildung für alle” und daher studieren tendenziell nur die ohnehin schon mit gebildeten/reichen Eltern gesegneten hier. Damit beschäfigt sich der Artikel “Immun gegen Proteste” in der ZEIT.
In dieses Bild passt es, dass die Reaktionen auf eine mögliche Studiengebührenverdoppelung im Kanton Zürich bisher auch gemässigt ausgefallen sind.
“Bildung ist eine Investition, eine private Investition. Man kann ein höheres Einkommen erzielen mit einer akademischen Bildung.”
Sebastian Brändli, Generalsekretär des ETH-Rates
Mit diesem Verhalten nimmt man es in Kauf, dass die Schweiz auch in Zukunft auf Zuwanderung durch Fachkräfte angewiesen bleibt. Durch den Medizinertest gibt es zu wenig Schweizer Ärzte in der Zukunft (Link).