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	<title>Prisma Blog &#187; Kultur</title>
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	<description>Die Redaktion des Magazins Prisma blogt</description>
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		<title>„Kunst wäscht den Staub des Alltags von der Seele“</title>
		<link>http://www.prisma-hsg.ch/blog/kultur/%e2%80%9ekunst-wascht-den-staub-des-alltags-von-der-seele/</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 10:05:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eric Saegesser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Kunstmuseum St. Gallen sind zurzeit zwei eindrückliche Kunstsammlungen ausgestellt: eine Sammlung konzeptueller Fotografie (Through the Looking Brain, noch bis am 22.1.2012) und eine Auswahl des imposanten Lebenswerkes des 2011 verstorbenen Schweizer Künstlers Walter Burger (bis am 18.3.2012). Die kunstvollen Fotografien, welche im ersten Obergeschoss zu betrachten sind, transportieren die Besucher in phantasievolle und reale [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="fblike_button" style="margin: 10px 0;"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.prisma-hsg.ch%2Fblog%2Fkultur%2F%25e2%2580%259ekunst-wascht-den-staub-des-alltags-von-der-seele%2F&amp;layout=button_count&amp;show_faces=false&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:25px"></iframe></div>
<div class="mceTemp"><a href="http://www.prisma-hsg.ch/blog/?p=5720"><img class="aligncenter" title="Maximal" src="http://arttattler.com/Images/Europe/Switzerland/Zurich/Kunstmuseum%20St.%20Gallen/Walter%20Burger/30_Burger,-Walter_Maximalgewicht-(100-kg),-1987.jpg" alt="" width="284" height="426" /></a></div>
<p>Im <a href="www.kunstmuseumsg.ch" target="_blank">Kunstmuseum St. Gallen </a>sind zurzeit zwei eindrückliche Kunstsammlungen ausgestellt: eine Sammlung konzeptueller Fotografie (Through the Looking Brain, noch bis am 22.1.2012) und eine Auswahl des imposanten Lebenswerkes des 2011 verstorbenen Schweizer Künstlers Walter Burger (bis am 18.3.2012). <span id="more-5720"></span>Die kunstvollen Fotografien, welche im ersten Obergeschoss zu betrachten sind, transportieren die Besucher in phantasievolle und reale Welten rund um die Erde. Zum Beispiel verdeckt der Fotograph John Baldessari (*1931) bestimmte Flächen seiner Fotografien mit monochromen und verleiht ihnen damit einen besonderen Charakter. Fasziniert haben mich auch die Dokumentationen verschiedener Sprengaktionen von Roman Signer (*1938) oder die mit grösster Sorgfalt und Präzision gewählten Bildausschnitte des japanischen Fotografen Hiroshi Sugimoto (*1948)</p>
<p>Im Erdgeschoss sind verschiedene Gemälde und Skulpturen von Walter Burger und verschiedener zeitgenössischer Künstler ausgestellt. Der Künstler wurde durch verschiedene Kunst am Bau Projekte bekannt, die in dieser Ausstellung durch Modelle ersetzt sind. Die imposanten Eisenskulpturen, die je nach Blickwinkel eine ganz andere Geschichte erzählen, laden ein, die Dinge von einer anderen Perspektive zu sehen.</p>
<p>Wer also zwischendurch die Gedanken lüften möchte und dabei verschiedene Künstler kennen lernen will, wird durch diese beiden Ausstellungen im Kunstmuseum bestimmt nicht enttäuscht.</p>
<p>______________________________________________</p>
<p><strong>MEHR DAZU</strong><strong></strong></p>
<ul>
<li><strong>Blog:</strong> <a href="http://www.prisma-hsg.ch/blog/leben/have-you-met-ted/">Have you met Ted?</a></li>
<li><strong>Heft:  </strong><a href="http://www.prisma-hsg.ch/heft/details/2351/Explosive-Kunst-an-der-HSG">Explosive Kunst an der HSG</a></li>
<li><strong>Blog: </strong><a href="http://www.prisma-hsg.ch/blog/kultur/wachtmeister-studer/">Wachtmeister Studer</a></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Wachtmeister Studer</title>
		<link>http://www.prisma-hsg.ch/blog/kultur/wachtmeister-studer/</link>
		<comments>http://www.prisma-hsg.ch/blog/kultur/wachtmeister-studer/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 15:20:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone Steiner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer eine Abwechslung zum grauen Lernalltag sucht, findet sie in den Verfilmungen der Wachtmeister Studer-Reihe, die aktuell im kinok gezeigt werden. Es ist seltsam, sich (wieder einmal) auf einen Schwarzweissfilm einzulassen, ist man doch mit Fernsehen und Film in Farbe aufgewachsen. Der Film aus dem Jahre 1939 beginnt mit dem Selbstmordversuch des jungen Erwin Schlumpf, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="fblike_button" style="margin: 10px 0;"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.prisma-hsg.ch%2Fblog%2Fkultur%2Fwachtmeister-studer%2F&amp;layout=button_count&amp;show_faces=false&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:25px"></iframe></div>
<p><img class="aligncenter" title="studer" src="http://www.kinokunstmuseum.ch/pictures/pic_movie/studer_112_01_gr.jpg" alt="" width="459" height="298" /></p>
<p>Wer eine Abwechslung zum grauen Lernalltag sucht, findet sie in den Verfilmungen der Wachtmeister Studer-Reihe, die aktuell im kinok gezeigt werden.<span id="more-5685"></span></p>
<p>Es ist seltsam, sich (wieder einmal) auf einen Schwarzweissfilm einzulassen, ist man doch mit Fernsehen und Film in Farbe aufgewachsen. Der Film aus dem Jahre 1939 beginnt mit dem Selbstmordversuch des jungen Erwin Schlumpf, der sich in der Untersuchungshaft zu erhängen sucht. &#8220;Die elände Gitterfäischter!&#8221;, flucht Wachtmeister Studer, während er ganz undramatisch Erwin zurück ins Leben und ein paar grosse Schlucke Cognac in seine Kehle befördert. Die Handlung ist so einfach, wie auch komplex: Wendelin Witschi, der zukünftige Schwiegervater von Schlumpf, wird erschossen im Wald aufgefunden. Sofort fällt der Verdacht auf Erwin: Er, der bereits vorbestraft ist, wird mit einer grossen Summe Bargeld nicht unweit des Tatorts entdeckt und verhaftet. Sein Suizidversuch kommt einem Geständnis gleich&#8230;</p>
<p>Doch Wachtmeister Studer lässt nicht locker &#8211; &#8220;wennsi doch nur säge würet, wasi drückt und wasi wösse&#8221;. Er nimmt die Ermittlungen in der kleinen Gemeinde Gerzenstein auf, wohlwissend, dass auf dem Land die Leute noch zusammenhalten und niemand spricht &#8211; zumindest nicht mit jemandem von ausserhalb. Im Verlauf des Films trifft man auf die verschiedensten Charaktere, doch keine Figur bleibt einem derart im Gedächtnis wie Studer selbst: stur, grob, aufbrausend, wenn er immer wieder auf sein Gegenüber einredet, &#8220;sägs doch ändli!&#8221;, aber auf der anderen Seite verständnisvoll, hilfsbereit und ehrlich. Und was für heutige Augen auch ungewohnt erscheint: Studer scheint durchgehend zu rauchen und ext im Laufe des Filmes so viel Prozenthaltiges, dass man sich nicht zu wundern braucht, wenn er am Ende unter dramatischem Husten und Schweissausbrüchen den Fall zu Ende bringe muss. Das dürfte zwar leider keine subtile Tabak- oder Alkoholkritik sein, sondern ist einfach sympathisch und amüsant, wie der gesamte Film.</p>
<p>&#8220;Wachtmeister Studer&#8221; lohnt sich, in jeder Hinsicht: wegen den verschiedenen Schweizer Dialekten, die einem vorgeführt werden, der schauspielerischen Leistung von Heinrich Gretler als Studer und dem Vergnügen an sich, dass einem das Schauen eines alten und &#8220;unterproduzierten&#8221; Filmes bereitet.</p>
<p>&#8220;Wachtmeister Studer&#8221; wird das nächste (und leider auch letzte Mal) am 23.1. um 20.30 Uhr gezeigt. Alternativ stehen auch noch &#8220;Der Chinese&#8221; und &#8220;Matto regiert&#8221; auf dem Januarprogramm des kinoks.</p>
<p><a href="http://www.prisma-hsg.ch/blog/kultur/wachtmeister-studer/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>______________________________________________</p>
<p><strong>MEHR DAZU</strong><strong></strong></p>
<ul>
<li><strong>Blog: </strong><a href="http://www.prisma-hsg.ch/blog/kultur/when-everyone-gets-down-in-the-mud-with-the-fucking-elephants-ides-of-march/">The Ides of March</a><strong><br />
</strong></li>
<li><strong>Heft: </strong><a href="http://www.prisma-hsg.ch/heft/details/2339/My-Beautiful-Laundrette">My Beautiful Laundrette</a><strong><br />
</strong></li>
<li><strong>Blog: </strong><a href="http://www.prisma-hsg.ch/blog/prisma/jeder-atemzug-ein-kampf/">Jeder Atemzug ein Kampf</a><strong><br />
</strong></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>When everyone &#8220;gets down in the mud with the fucking Elephants&#8221; &#8211; Ides of March</title>
		<link>http://www.prisma-hsg.ch/blog/kultur/when-everyone-gets-down-in-the-mud-with-the-fucking-elephants-ides-of-march/</link>
		<comments>http://www.prisma-hsg.ch/blog/kultur/when-everyone-gets-down-in-the-mud-with-the-fucking-elephants-ides-of-march/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 13:17:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuela Frey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>

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		<description><![CDATA[  Mitt Romney gewinnt die republikanischen Vorwahlen in Iowa – mit einem hauchdünnen Vorsprung von acht Stimmen gegenüber Rick Santorum. Spannend – und ich bin sicher, hinter den Kulissen einer derart umstrittenen Wahl ist so einiges an Drama passiert. Wer gerne einen, wenn auch fiktiven, Einblick in eine Wahlkampagne eines US-Amerikanischen Präsidentschaftskandidaten habe möchte, der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="fblike_button" style="margin: 10px 0;"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.prisma-hsg.ch%2Fblog%2Fkultur%2Fwhen-everyone-gets-down-in-the-mud-with-the-fucking-elephants-ides-of-march%2F&amp;layout=button_count&amp;show_faces=false&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:25px"></iframe></div>
<p style="text-align: center;"> <a href="http://www.prisma-hsg.ch/blog/?p=5654"><img class="aligncenter" title="Ides of" src="http://www.flicksandbits.com/wp-content/uploads/2011/08/ides-of-march-quad-poster.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Mitt Romney gewinnt die republikanischen Vorwahlen in Iowa – mit einem hauchdünnen Vorsprung von acht Stimmen gegenüber Rick Santorum. Spannend – und ich bin sicher, hinter den Kulissen einer derart umstrittenen Wahl ist so einiges an Drama passiert. Wer gerne einen, wenn auch fiktiven, Einblick in eine Wahlkampagne eines US-Amerikanischen Präsidentschaftskandidaten habe möchte, der sollte unbedingt „Ides of March“ (Deutsch: „Tage des Verrats“) anschauen gehen.<span id="more-5654"></span></p>
<p>Denn die Ausgangslage von Mike Morris, dem überzeugten, idealistischen und scheinbar perfekten Präsidentschatskandidaten, dem kurz vor den Vorwahlen ein hauchdünner Vorsprung gegenüber seinem härtesten Konkurrenten, Senator Pullman, vorausgesagt wird, hört sich erstäunlich ähnlich an wie diejenige des nonfiktiven Mitt Romneys.</p>
<p>Jedoch handelt es sich in „Ides of March“ um die Vorwahlen der demokratischen Partei (genannt „Donkeys“) in Ohio, und nicht um die der Republikaner („Elephants“) in Iowa. Mike Morris ist im Film der vielversprechendste demokratische Kandidat; und es ist klar, dass ein Sieg in Ohio seine Position als Präsidentschaftskandidat praktisch garantieren würde.</p>
<p><a href="http://www.prisma-hsg.ch/blog/kultur/when-everyone-gets-down-in-the-mud-with-the-fucking-elephants-ides-of-march/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>Der junge, ehrgeizige Kampagnenmanager Stephen bewundert „seinen“ Kandidaten Morris für dessen Integrität und Idealismus. Stephen selbst ist ein leicht naiver Idealist, der hart und gut arbeitet, um Morris eines Tages im Weissen Haus zu sehen. Denn gemäss Stephens Motto: “ We’re going to be fine. We have to do it, it’s the right thing to do, and nothing bad happens when you’re doing the right thing.”</p>
<p>Im Verlaufe des Films wird jedoch schnell klar, dass Stephen der einzige ist, der tatsächlich noch an die Moral und seine Ideale glaubt. In einer Szene wird ihm sodann auch geraten, er solle doch das mit der Politik sein lassen, und wieder zu seinem Leben als Consultant zurückkehren; er sei doch noch so unverdorben. Eine skandalöse Affäre, eine Abtreibung, zwei Bestechungsversuche, Entlassungen, Enttäuschungen, Machtspielchen und einen Selbstmord später merkt Stephen dann, dass einerseits sein Idol Mike Morris genau so moralisch korrupt ist wie der Rest der Kandidaten, aber andererseits auch, dass er selbst so zynisch, abgebrüht und desillusioniert geworden ist wie sein Umfeld.</p>
<p>Ein Plot wie dieser könnte ganz leicht zu einem durchschaubaren Film mit absehbarem Ende werden. Doch “Ides of March” ist anders. Kritiker umschreiben den Film mit “smart, sexy, and completely gripping”, und ich kann diesem Urteil nur zustimmen. Die Fragen über Moral und Integrität, die der Film aufwirft, regen zum Nachdenken an, aber nicht so penetrant, dass man sich belehrt fühlt. Der Plot ist nicht einfach gestrickt, aber auch nicht so verwirrend, dass er einen vom Filmgenuss ablenken würde. Dazu kommt, dass George Clooney (der ausserdem der Regisseur ist) als Mike Morris den glaubwürdigsten Präsidentschaftskandidaten, den ich je in einem Film gesehen habe, abgibt, und Ryan Gosling als Stephen Meyers nicht nur verboten gut aussieht, sondern zudem eine beeindruckende schauspielerische Leistung abliefert.</p>
<p>„Ides of March“ sollte sich anschauen, wer sich für Politik interessiert – aber auch jeder, der Dramen mag (und jede(r), die gerne während 101 Minuten Ryan Gosling und George Clooney anstarren möchte), oder wenn man einfach mal etwas Abwechslung vom Leistungserstellungsprozess, Shephard’s Lemma oder den Karteikarten braucht.</p>
<p>______________________________________________</p>
<p><strong>MEHR DAZU</strong><strong></strong></p>
<ul>
<li><strong>Heft: </strong><a href="http://www.prisma-hsg.ch/heft/details/2339/My-Beautiful-Laundrette">My Beautiful Laundrette</a></li>
<li><strong>Heft: </strong><a href="http://www.prisma-hsg.ch/heft/archiv/48/details/2209/Der-Demokratie-sollten-keine-Grenzen-gesetzt-werden">&#8220;Der Demokratie sollten keine Grenzen gesetzt werden&#8221;</a><strong><br />
</strong></li>
<li><strong>Blog:</strong> <a href="http://www.prisma-hsg.ch/blog/prisma/youre-in-love-with-a-fantasy/">&#8220;You&#8217;re in love with a fantasy.&#8221;</a></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;
<div class="fblike_button" style="margin: 10px 0;"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.prisma-hsg.ch%2Fblog%2Fkultur%2Fwhen-everyone-gets-down-in-the-mud-with-the-fucking-elephants-ides-of-march%2F&amp;layout=button_count&amp;show_faces=false&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:25px"></iframe></div>
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		</item>
		<item>
		<title>Sexinvaders</title>
		<link>http://www.prisma-hsg.ch/blog/kultur/sexinvaders/</link>
		<comments>http://www.prisma-hsg.ch/blog/kultur/sexinvaders/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 28 Dec 2011 12:17:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kassandra Bucher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.prisma-hsg.ch/blog/?p=5609</guid>
		<description><![CDATA[Die zwei Berliner David und Sonne sind zusammen die Sexinvaders. Sie haben sich vor fünf Jahren kennengelernt, als Sonne David als Act zu einer seiner Parties engagierte. David war die Attraktion der Party und raubte dem eigentlichen Headliner die Show. Für die beiden war von Anfang an klar, dass sie Musik zusammen machen mussten. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="fblike_button" style="margin: 10px 0;"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.prisma-hsg.ch%2Fblog%2Fkultur%2Fsexinvaders%2F&amp;layout=button_count&amp;show_faces=false&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:25px"></iframe></div>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.prisma-hsg.ch/blog/kultur/sexinvaders/"><img class="aligncenter  wp-image-5613" title="chatting" src="http://www.prisma-hsg.ch/blog/wp-content/uploads/2011/12/chatting-1024x768.jpg" alt="" width="260" height="195" /></a></p>
<p>Die zwei Berliner David und Sonne sind zusammen die Sexinvaders. Sie haben sich vor fünf Jahren kennengelernt, als Sonne David als Act zu einer seiner Parties engagierte. David war die Attraktion der Party und raubte dem eigentlichen Headliner die Show. <span id="more-5609"></span>Für die beiden war von Anfang an klar, dass sie Musik zusammen machen mussten. Die Jungs sind auf steilem Erfolgskurs – Ihre nächste Asientour steht bevor und auch sonst jetten sie um den Globus um in den angesagtesten Clubs aufzulegen.</p>
<p>Aber nicht nur musiktechnisch sind die zwei DJs einsame Spitze. Auch auf persönlicher Ebene sind sie absolute Goldschätze. Sie reissen Witze und sind überhaupt nicht abgehoben, was man doch sonst von internationalen DJs erwarten würde. David und Sonne sind Menschen wie du und ich, die ihren Traum leben. Ihre Energie und Lebensfreude springt auf jeden über, der in ihrer Nähe ist. Dies stellten sie nach dem Interview, welches ich mit ihnen geführt habe, bei ihrem Gig unter Beweis.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>prisma: Früher waren die DJs eher in ihrer Szene tätig und nicht wirklich ausserhalb. Wie ist das für euch heute?</em></p>
<p><strong>David</strong>: Ich glaub, dass das Internet diesen Markt massiv verändert hat, und dass man nicht mehr nur durch Chartplatzierungen in irgendwelchen Dance-Charts aus seiner Stadt herauskommen kann, sondern auch eine gute Onlinepräsenz haben muss. Der Markt von vor 10 Jahren ist nicht mehr mit dem von heute vergleichbar. Deswegen geht auch unser Weg über Webplattformen und nicht über Charts.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Oft ist es so, dass die Headliners von Partys aus dem Ausland kommen. Wie seht ihr das und wieso denkt ihr, ist dies der Fall?</em></p>
<p><strong>David</strong>: Es stimmt, dass internationale DJs in der Heimatstadt oder dem eigenen Land mehr Beachtung geniessen, als die Lokalen. Ganz nach dem Spichwort „Der Prophet gilt im eigenen Land nichts“. Dies ist jedoch nicht nur in Deutschland der Fall sondern auch in anderen Ländern. Warum das so ist, vermag ich nicht zu beantworten. Ich unterstreiche jedoch die Aussagen in der Frage. Es gibt jedoch auch Gegenbeispiele, wie zum Beispiel Boiz Noize in Berlin.</p>
<p><strong>Sonne</strong>: Oder Sven Väth in Frankfurt.</p>
<p><strong>David</strong>: Genau. Sie sind Götter in ihrer Heimatstadt. Ich würde auch sagen, dass wir in Berlin als Berlin-baded Act sehr gut funktionieren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Denkt ihr, dass der Erfolg zuhause damit zusammenhängt, wie bekannt man im Ausland ist?</em></p>
<p><strong>David</strong>: ich glaub, dass man von beiden Wegen aus starten kann. Man kann entweder im Ausland erfolgreich sein und so das Feedback ins eigene Land schaffen oder umgekehrt – Sich über den Erfolg im eigenen Land für das Ausland qualifizieren.</p>
<p><strong>Sonne</strong>: Im Endeffekt man selber sowieso keinen Einfluss darauf, wie fame man in einem andern Land ist. Entweder kommt der Track gut an oder nicht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Wie lebt es sich als internationale DJs?</em></p>
<p><strong>David</strong>: Es ist natürlich anstrengen, aber nicht stressig.</p>
<p><strong>Sonne</strong>: Stressig ist es wirklich nicht. Den macht man sich nur selber.</p>
<p><strong>David</strong>: Ich bin froh, dass wir unseren Traum verwirklichen und davon leben können. Da unsere Freunde unter der Woche arbeiten und wir am Wochenende, ist es schwieriger sich zu treffen. Jedoch finden auch wir immer wieder einen Weg. Wir haben kürzlich eine Bilanz gezogen. Es kam dabei heraus, dass wir dieses Jahr 95 Gigs gespielt haben. Davon einen Drittel im Ausland. Der Reise- und Zeitaufwand war natürlich nicht ohne. Wenn wir zum Beispiel nach Süditalien für einen siebenstündigen Aufenthalt fliegen, sind wir am nächste Tag sehr erschöpft und wollen uns erholen. Im Endeffekt findet jeder seinen eigenen Weg mit dieser harten aber schönen Belastung umzugehen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Ihr seid nun seit fünf Jahren ein Team. Wie hat sich aus eurer Sicht das Musikbusiness verändert?</em></p>
<p><strong>David</strong>: Die Plattenverkäufe sinken stark. Zudem haben wir früher nur mit Vinyl gespielt. Heutzutage sind die DJs häufiger mit ihrem Laptop unterwegs. Ausserdem ist der Markt grösser geworden. Allerdings gibt es auch mehr Schrott. Es gibt viele schlechte DJs, die sich eine Software heruntergeladen haben und meinen die Besten der Welt zu sein. Vor fünf Jahren gab es wesentlich weniger DJs, denn man musste eine schwierige Technik erlernen, um auflegen zu können. Zudem konnten sich nicht alle leisten Vinyl zu kaufen.</p>
<p><strong>Sonne</strong>: Heute ist viel einfach Show. Im Prinzip kann jeder ein DJ sein.</p>
<p><a href="http://www.prisma-hsg.ch/blog/kultur/sexinvaders/attachment/standing/" rel="attachment wp-att-5615"><img class="aligncenter size-medium wp-image-5615" title="standing" src="http://www.prisma-hsg.ch/blog/wp-content/uploads/2011/12/standing-450x337.jpg" alt="" width="450" height="337" /></a></p>
<p><em>Wie denkt ihr, hat sich das Handwerkt geändert?</em></p>
<p><strong>David</strong>: Beim Reisen sind wir nicht mehr mit Vinyl unterwegs, da diese sehr schwer sind. Früher mussten wir die Track-Auswahl sehr stark limitieren. Im Normalfall hatten wir 60 Vinyl, also 60 Lieder, pro Person dabei. Heute nehmen wir lediglich ein CD-Mäppchen mit, das maximal ein Kilo wiegt. Da wir so mindestens 600 Lieder dabei haben, erreichen wir ein viel weiteres Spektrum und können bei unseren Auftritten improvisieren. Zusammenfassend gab es also eine Verschiebung vom analogen DJ zum digitalen. Wir persönlich haben einen Mittelweg gewählt und legen mit CDs auf.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Wie hat sich das Publikum geändert?</em></p>
<p><strong>Sonne</strong>: Grundsätzlich ändert sich das Publikum nicht. Wir werden einfach älter.</p>
<p><strong>David</strong>: Ein anderer Aspekt ist, dass das Publikum angefangen hat aggressiv zu pogen. Unsere Reaktion darauf war, nicht mehr aggressionsfördernde Musik aufzulegen. Ich finde aggressives Tanzen gehört nicht in einen Club, sondern zum Hardcore Punk, in welchem seinen wurzeln liegen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Heutzutage wird oft zwischen Kommerz und Underground unterschieden. Was haltet ihr von dieser Diskussion? </em></p>
<p><strong>David</strong>: Die Underground-Kommerz-Diskussion geht mir total auf den Sack. Für mich gibt es gute Musik und schlechte. Dabei ist mir egal, ob diese kommerziell erfolgreich ist oder nicht.</p>
<p><strong>Sonne</strong>: Wenn ein paar Leute der Meinung sind, sie wollen unbedingt Underground bleiben, dann ist das ihr Ding. Aber grundsätzlich ist man schon nicht mehr Underground, sobald man eine Platte verkauft.</p>
<p><strong>David</strong>: Sobald du einen Plattendeal hast, ist es nicht mehr Underground. Das ganze Music Business hat dann einen kommerziellen Touch. Ich finde kommerziell zudem negativ. Wir können von unserer Musik und unseren Gigs leben, was uns unglaublich froh macht. Dann sind wir eben kommerziell, aber wir sind keine Nutten im Business. Wir machen immer noch, was wir wollen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Es kursiert das Klischee, dass DJs einmal in der Woche auflegen und den Rest der Zeit faulenzen. Wie sieht eine Arbeitswoche denn bei euch aus?</em></p>
<p><strong>David</strong>: Es gibt sicherlich diese Art von DJ. Wir arbeiten jedoch sehr viel, damit wir unser hohes Level halten können. Studioarbeit und Büroarbeit machen einen grossen Teil unserer Arbeit aus. Wir haben einen 7-Tage-Job. Manchmal nehmen wir uns heraus nach einem sehr anstrengenden Wochenende am Montag frei zumachen, aber generell sind wir immer am arbeiten.</p>
<p><strong>Sonne</strong>: Man sagt ja auch „Ohne Fleiss kein Preis, ohne Moss nix los.“ Ausserdem wollen wir immer besser werden.</p>
<p><strong>David</strong>: Wir haben das Ziel vor Augen eine Stufe höher zu gelangen, also immer ein Schrittchen weiterzukommen. Wir freuen uns immer, wenn wir ein nächstes Ziel erreicht haben. Seit unseren fünfjährigen Bestehen durften wir noch keinen Rückschritt erleben. Es ist unser Ziel so weiterzumachen.</p>
<p><strong>Sonne</strong>: Indem wir unseren Traum leben und mit diesem unser Leben finanzieren können, haben wir unser Ziel schon erreicht. Was will man mehr?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Was ist der Unterschied zwischen dem Schweizer und dem deutschen Publikum?</em></p>
<p><strong>David</strong>: Generell ist die Schweiz extrem wichtig für uns. Die Schweizer sind immer ein bisschen freundlicher als die Deutschen. Sie sind immer höflicher und vielleicht auch etwas verhaltener. Wir kommen liebend gerne in die Schweiz. Sie ist zudem das Land neben Deutschland, in dem wir am meisten Gigs gespielt haben, auch wenn sie solch ein Zwergenland ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Habt ihr gewisse Rituale vor einem Gig?</em></p>
<p><strong>David</strong>: Wir geben uns immer einen Zungenkuss (lacht). Wir machen immer fünf Purzelbäume&#8230; Nein, grundsätzlich haben wir kein Ritual. Obwohl, wir trinken immer etwas&#8230; Voll speziell eigentlich, weil das sonst niemand macht.</p>
<p><strong>Sonne</strong>: Wir haben uns einmal ausführlich auf ein Konzert vorbereitet und einen ganzen Spielplan aufgestellt, da es live aufgenommen wurde. Das war der schrecklichste Gig, den wir je gegeben haben. Seither reden wir nicht mehr darüber, was wir genau spielen.</p>
<p><strong>David</strong>: Wir lassen uns aufeinander ein und improvisieren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Wer die Jungs in diesem Jahr noch live erleben will hat am 30.12. im Cinema Club in Lenzerheide die Gelegenheit dazu, Türöffnung um 22 Uhr. </em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.prisma-hsg.ch/blog/kultur/sexinvaders/attachment/yestechno-lenz-neu/" rel="attachment wp-att-5614"><img class="aligncenter size-full wp-image-5614" title="YesTechno-Lenz-NEU" src="http://www.prisma-hsg.ch/blog/wp-content/uploads/2011/12/YesTechno-Lenz-NEU.jpg" alt="" width="400" height="283" /></a></p>
<p>______________________________________________</p>
<p><strong>MEHR DAZU</strong><strong></strong></p>
<ul>
<li><strong>Blog: </strong><a href="http://www.prisma-hsg.ch/blog/kultur/flogging-molly/">Flogging Molly</a></li>
<li><strong>Heft: </strong><a href="http://www.prisma-hsg.ch/heft/details/2338/Musiktipp-Lamb">Lamb</a></li>
<li><strong>Blog:</strong><a href="http://www.prisma-hsg.ch/blog/prisma/the-rapture/">The Rapture</a></li>
</ul>
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		<title>Zweitausendelf</title>
		<link>http://www.prisma-hsg.ch/blog/kultur/zweitausendelf/</link>
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		<pubDate>Sun, 25 Dec 2011 13:26:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fabian Fechner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[2011]]></category>
		<category><![CDATA[HSG]]></category>

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		<description><![CDATA[2011 war ein beschissenes Jahr. In den letzten zwölf Monaten sind so viele Katastrophen, Krisen und Unglücke an uns vorbeigezogen &#8211; eigentlich hätte das für das gesamte, noch so junge Jahrzehnt gereicht. Spätestens dieses Jahr bin ich ein Sklave meines Smartphones geworden. Mit das Erste was ich morgens nach dem Aufstehen mache, ist aufs iPhone [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="fblike_button" style="margin: 10px 0;"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.prisma-hsg.ch%2Fblog%2Fkultur%2Fzweitausendelf%2F&amp;layout=button_count&amp;show_faces=false&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:25px"></iframe></div>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.prisma-hsg.ch/blog/kultur/zweitausendelf/"><img class="aligncenter  wp-image-5579" title="Unicef_Foto_des_Jahres_2011_1" src="http://www.prisma-hsg.ch/blog/wp-content/uploads/2011/12/Unicef_Foto_des_Jahres_2011_1.jpg" alt="" width="443" height="303" /></a></p>
<p>2011 war ein beschissenes Jahr. In den letzten zwölf Monaten sind so viele Katastrophen, Krisen und Unglücke an uns vorbeigezogen &#8211; eigentlich hätte das für das gesamte, noch so junge Jahrzehnt gereicht.<span id="more-5536"></span></p>
<p>Spätestens dieses Jahr bin ich ein Sklave meines Smartphones geworden. Mit das Erste was ich morgens nach dem Aufstehen mache, ist aufs iPhone zu blicken und zu checken was ich in der vergangenen Nacht verpasst habe. Da ich aber schwer aus dem Bett komme, ist meine Freundin meistens vor mir wach und statt selbst nachzusehen source ich den News-Check auch gerne mal aus. &#8220;Und, gibt&#8217;s was Neues?&#8221;, war also auch an diesem Morgen die Frage. Vielleicht hatte sie im Halbschlaf nicht richtig nachgesehen oder das Smartphone die Seite nicht neu geladen, auf jeden Fall verneinte sie meine Frage und ging duschen. Wenige Minuten später sah ich natürlich trotzdem nach und efuhr das Steve Jobs gestorben war.</p>
<p>Vielleicht hat er immer davon geträumt, vielleicht war es aber auch nur die absurde Ironie des Schicksal, dass viele Menschen auf einem Gerät von seinem Tod erfahren haben, das er erfunden, designt und vermarktet hat. Mit Steve Jobs ging ein beeindruckender <a href="http://www.youtube.com/watch?v=UF8uR6Z6KLc" target="_blank">Visionär</a> von uns, wenige Wochen zuvor war mit Amy Winehouse eine der herausragendsten Künstlerinnen unserer Zeit gestorben und mit ihrem Tod dem makaberen <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/27_Club" target="_blank">27 Club</a> beigetreten und mit dem Ableben von  <a href="http://www.youtube.com/watch?v=nJhNUE2tbS8&amp;feature=related" target="_blank">Loriot</a> ist die Welt weniger lustig geworden. Sie stehen exemplarische für all die bekannten und unbekannten Menschen, die 2011 verstorben sind und die wir fortan vermissen werden.</p>
<blockquote><p> <strong></strong></p>
<p><strong>Drei Rekorde aus 2011:</strong></p>
<ol>
<li>Belgien hat nach 541 Tagen wieder eine <a href="http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/1245865" target="_blank">Regierung</a></li>
<li>Borussia Dortmund wird mit der jüngsten Mannschaft aller Zeiten <a href="http://www.youtube.com/watch?v=AYDW4tDN_6U" target="_blank">Deutsche Fußballmeister</a></li>
<li>prisma hat 739 <a href="http://www.facebook.com/pages/prisma/199093791817?ref=ts" target="_blank">Fans auf Facebook</a></li>
</ol>
<p>&nbsp;</p></blockquote>
<p>Auch politische Parteien waren in diesem Jahr nicht gegen das eigene Ableben gefeit, die <a href="http://www.youtube.com/watch?v=7WMVSbqfsbQ" target="_blank">FDP</a> kann ein Lied davon singen. Ihr wurde vom Wähler in Deutschland zunächst das <a href="http://www.tagesschau.de/multimedia/bilder/crbilderstrecke304_mtb-1_pos-3.html#colsStructure" target="_blank">Vertrauen</a> und dann der Status als politische Partei abgesprochen &#8211; sogar alkoholfreies Bier hat mehr Prozente. Gott sei Dank gehen wir in der jüngeren deutschen Geschichte wieder freundlicher mit Minderheiten um, sonst wären die Liberalen wahrscheinlich schon gänzlich von der Bildfläche verschwunden.</p>
<p>Der Euro allerdings, hat überlebt. Stark angeschlagen wurden seine lebenserhaltenden Massnahmen, von Monat zu Monat, von Gipfel zu Gipfel, verstärkt und ergänzt. Die Regierungen in Italien und Griechenland mussten in der Eurokrise zurücktreten, mit einem zweifelhaften Beigeschmack für die <a href="http://www.prisma-hsg.ch/blog/prisma/ein-votum-fur-das-votum/" target="_blank">europäische Demokratie</a>. Noch ist ungeklärt was mit der Europäischen Union passiert, wie <a href="http://online.wsj.com/article/SB10001424052970203699404577044172754446162.html" target="_blank">Europa in 10 Jahren</a> aussehen wird. Sicher ist jedoch, dass sich in dieser schwersten Krise der europäischen Integration zeigen wird, wo Europas Platz in der Welt zukünftig sein wird.</p>
<p>Auch die Schweiz hat in diesem Jahr auf die harte Tour erkennen müssen, dass es Neutralität im Europa des 21. Jahrhunderts schlichtweg nicht mehr gibt. Auch wenn die <a href="http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Krise-Welche-Krise-Uns-geht-es-doch-gut/story/22134524" target="_blank">Krise in der Schweiz</a> kaum zu spüren war, sind die ersten <a href="http://www.youtube.com/watch?v=M8Vrshz0yg4" target="_blank">Flüchtlinge aus Euroland</a> offenbar bereits aufgefallen und man wird in Bern, wie in ganz Europa, die zweifelhafte Auländerpolitik der letzten Jahre überdenken müssen.</p>
<p>Der Arabische Frühling hat uns deutlich vor Augen geführt, dass Migration in Zukunft eine ebenso grosse Herausforderung für die Staatengemeinschaft darstellen wird, wie die bisherigen Finanz- und Wirtschaftskrisen. Aber die Länder in Nordafrika und dem Nahen Osten stehen zunächst vor einem Trümmerhaufen. Zwar wurden die despotischen Herrscher in Tunesien, Ägypten und Libyen abgesetzt oder getötet und das <a href="http://www.youtube.com/watch?v=r1RfW4C5txQ&amp;feature=related" target="_blank">Volk feiert</a>, aber ein Land zu zerstören ist deutlich einfacher als es danach wieder aufzubauen. Das muss auch der NATO klar sein, wenn sie in Zukunft entscheidet warum sie in einem Land wie Libyen interveniert und <a href="http://www.prisma-hsg.ch/blog/prisma/worte-und-erklarungen-sind-zu-wenig/" target="_blank">in Syrien dagegen nicht</a>. Dort sterben immer noch täglich Menschen für ihre Freiheit, während die Unruhen in Ägypten langsam wieder so drastisch sind wie im vergangenen Februar.</p>
<blockquote><p>&nbsp;</p>
<p><strong>Fünf Songs aus 2011:</strong></p>
<ol>
<li><a href="http://www.youtube.com/watch?v=WTdjvL6Bans" target="_blank">Der Partyhit</a></li>
<li><a href="http://www.youtube.com/watch?v=BXJcBXkGnHY" target="_blank">Der Lovesong</a></li>
<li><a href="http://www.youtube.com/watch?v=8cSFY3m70ak" target="_blank">Der Sommerhit</a></li>
<li><a href="http://www.youtube.com/watch?v=m5UvpTRFYig" target="_blank">Das Chanson</a></li>
<li><a href="http://www.youtube.com/watch?v=ka6tetUaDpw" target="_blank">Der unumgängliche Lady Gaga-Hit</a></li>
</ol>
<p>&nbsp;</p></blockquote>
<p>Während wir in Mitteleuropa die Ereignisse in aller Welt im Liveticker verfolgten, erscheinen die Katastrophen und Tiefpunkte, mit denen sich so mancher Jünger der Mediengesellschaft auseinandersetzen musste, dagegen vollkommen trivial: Während die <a href="http://www.youtube.com/watch?v=zptiwkiVPYQ" target="_blank">Absage von Hape Kerkeling</a> bei &#8220;Wetten dass &#8230;?&#8221; die deutschsprachige Fernsehlandchaft erschütterte, wurde die Diskussion um <a href="http://www.youtube.com/watch?v=BGLGTAyrXvg" target="_blank">Stuttgart 21</a>, die als bedeutende Demokratiebewegung begonnen hatte, letztendlich zur Farce. Doch der Bahnhof wird nun gebaut, ein Problem weniger. Karl Theodor zu Guttenberg, der das Vertrauen der Bürger in die Politik weiter erschütterte, sind wir dagegen nicht los. Mit seinem für einen Politiker und Vorbild nichtzuvereinbarenden Verhalten hat er sich aussichtsreich als Kandidat für den nächstjährigen <a href="http://www.prisma-hsg.ch/heft/archiv/48/details/2214/Das-Geruecht" target="_blank">Goldenen Arsch Mit Ohren</a> in der Sonderkategorie &#8220;Bedeutender Verdienst im Bereich der Schädigung von Wissenschaft und Politik&#8221; beworben. Zur Verleihung laden wir schon einmal ganz herzlich an die HSG ein &#8211; sofern der  nächste <a href="http://www.prisma-hsg.ch/blog/leben/bombenalarm-bei-der-helvetia-sprengsatz-galt-der-hsg/" target="_blank">&#8220;Bombenanschlag&#8221;</a> nicht erfolgreich ist und die Uni in 2012 überhaupt noch steht.</p>
<p>Aber in diesem Jahr sind auch schöne und gute Dinge passiert. <a href="http://www.prisma-hsg.ch/blog/prisma/waity-katie-says-yes-hopefully/" target="_blank">William und Kate</a> haben geheiratet, die Schweiz hat den <a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/schweiz/schweiz_verfassung_gerichtsbarkeit_1.13535736.html" target="_blank">Weg zur Rechtsstaatlichkeit</a> eingeschlagen und der <a href="http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&amp;v=Huc-08KHeB8" target="_blank">FC Basel</a> hat als erste schweizer Mannschaft das Achtelfinale der Champions League erreicht. Als Folge der unglaublichen, dreifachen <a href="http://www.prisma-hsg.ch/blog/politik/das-ende-des-atomzeitalters/" target="_blank">Katastrophe in Japan</a>, haben mit Belgien, Deutschland und der Schweiz drei bedeutende Volkswirtschaften den Ausstieg aus der Kernenergie beschlossen und der Tragödie von Fukushima somit wenigstens etwas Positives gegeben.</p>
<p>Dennoch, 2011 war in vielerlei Hinsicht ein tragisches Jahr und für viele der <a href="http://www.youtube.com/watch?v=sc4HxPxNrZ0&amp;feature=relmfu" target="_blank">sieben Milliarden Menschen</a>, die nun auf unserem Planeten leben, lautet daher das simple Fazit: We made it &#8211; wir haben es einfach nur irgendwie geschafft. Und vielleicht haben die vielen Tragödien in 2011 ja auch ihr Gutes &#8211; denn eigentlich reicht es damit für das gesamte, kommende Jahrzehnt. Sofern die Welt nächstes Jahr nicht <a href="http://www.youtube.com/watch?v=q7GmGsoSS-g" target="_blank">untergeht</a>, kann es eigentlich nur besser werden.</p>
<p><a href="http://www.prisma-hsg.ch/blog/kultur/zweitausendelf/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>______________________________________________</p>
<p><strong>MEHR zum Jahr 2011</strong></p>
<p><strong>&#8230; aus der Welt</strong></p>
<ul>
<li><strong>Blog: </strong><a href="http://www.prisma-hsg.ch/blog/prisma/ein-bild-sagt-mehr-als-1000-worte/" target="_blank">Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte</a><strong></strong></li>
<li><strong>Blog: </strong><a href="http://www.prisma-hsg.ch/blog/prisma/das-neue-schlachtross-aus-dem-hause-google/" target="_blank">Das neue Schlachtross aus dem Hause Google</a></li>
<li><strong>Heft:</strong> <a href="http://www.prisma-hsg.ch/heft/archiv/42/details/1995/Land-unter-in-Down-Under" target="_blank">Land unter in Down Under</a></li>
<li><strong>Blog:</strong> <a href="http://www.prisma-hsg.ch/blog/prisma/das-foto-zu-bin-ladens-tod/" target="_blank">Das Foto zu Bin-Ladens Tod</a></li>
<li><strong>Blog: </strong><a href="http://www.prisma-hsg.ch/blog/prisma/occupy-was/" rel="bookmark" target="_blank">“Occupy – Was?”</a></li>
<li><strong>Heft:</strong> <a href="http://www.prisma-hsg.ch/heft/archiv/47/details/2276/Ruhm-per-Giftspritze" target="_blank">Ruhm per Giftspritze</a></li>
<li><strong>Blog: </strong><a href="http://www.prisma-hsg.ch/blog/prisma/parlamentswahlen-kein-facelifting-fur-das-neue-schweizer-parlament/" target="_blank">Parlamentswahlen: kein Facelifting für das neue Schweizer Parlament</a></li>
</ul>
<p><strong>&#8230; von der HSG</strong></p>
<ul>
<li><strong>Blog:</strong> <a href="http://www.prisma-hsg.ch/blog/uni/hsg-studiengebuhren-sollen-erhoht-werden-%E2%80%93-auslander-zahlen-fast-doppelt-soviel-wie-bisher/" target="_blank">HSG-Studiengebühren sollen erhöht werden – Ausländer zahlen fast doppelt soviel wie bisher</a></li>
<li><strong>Blog:</strong> <a href="http://www.prisma-hsg.ch/blog/prisma/three-days-in-may-ein-ruckblick/" target="_blank">Three days in May – Ein Rückblick</a></li>
<li><strong>Heft: </strong><a href="http://www.prisma-hsg.ch/heft/archiv/44/details/2115/Die-Uni-schadet-sich-selbst" target="_blank">Der neue SHSG-Präsident: «Die Uni schadet sich selbst!»</a></li>
<li><strong>Heft:</strong> <a href="http://www.prisma-hsg.ch/heft/archiv/43/details/2093/Bachelor-Reform-Was-aendert-sich-fuer-dich" target="_blank">Bachelor-Reform: Was ändert sich für dich?</a></li>
<li><strong>Heft:</strong> <a href="http://www.prisma-hsg.ch/heft/archiv/42/details/1980/Da-glaube-ich-einfach-an-den-Markt" target="_blank">Der neue HSG-Rektor: «Da glaube ich einfach an den Markt»</a></li>
<li><strong>Heft:</strong> <a href="http://www.prisma-hsg.ch/heft/details/2327/Neuer-Masterstudiengang-an-der-HSG" target="_blank">Neuer Masterstudiengang an der HSG</a></li>
<li><strong>Heft:</strong> <a href="http://www.prisma-hsg.ch/heft/archiv/47/details/2291/Rueckkehr-des-HSG-Balls" target="_blank">Rückkehr des HSG Balls</a></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;
<div class="fblike_button" style="margin: 10px 0;"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.prisma-hsg.ch%2Fblog%2Fkultur%2Fzweitausendelf%2F&amp;layout=button_count&amp;show_faces=false&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:25px"></iframe></div>
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		<title>Flogging Molly</title>
		<link>http://www.prisma-hsg.ch/blog/kultur/flogging-molly/</link>
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		<pubDate>Mon, 05 Dec 2011 17:10:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kassandra Bucher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor 12 Jahren traffen sich sieben begeisterte Musiker in einem Pub in Amerika und gründeten ein paar gemeinsame Bier und feuchtfröhliche Abende später die Band Flogging Molly. Es folgte ihr erstes Album, welches zeigte, dass Flogging Molly äusserst innovativ ist. Sie mischt nämlich irische Folksmusik und Punk-Musik. Wie das zusammenpassen soll? Mattew erklärt in unserem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="fblike_button" style="margin: 10px 0;"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.prisma-hsg.ch%2Fblog%2Fkultur%2Fflogging-molly%2F&amp;layout=button_count&amp;show_faces=false&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:25px"></iframe></div>
<p style="text-align: left;"><p><a href="http://www.prisma-hsg.ch/blog/kultur/flogging-molly/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p></p>
<p style="text-align: left;">Vor 12 Jahren traffen sich sieben begeisterte Musiker in einem Pub in Amerika und gründeten ein paar gemeinsame Bier und feuchtfröhliche Abende später die Band Flogging Molly. Es folgte ihr erstes Album, welches zeigte, dass Flogging Molly äusserst innovativ ist. <span id="more-5459"></span>Sie mischt nämlich irische Folksmusik und Punk-Musik. Wie das zusammenpassen soll? Mattew erklärt in unserem Interview vor einer Woche, dass die zwei Musikrichtungen allein schon aus musiktechnischen Gründen hervorragend zusammenpassen – sie sind beide rhythmisch schnell und reissen mit. Zudem spielt in beiden Richtungen die Hoffnung eine grosse Rolle. Irish Folk drückt Argwohn aus über bestehende Vorherrschaften und schildert die Hoffnung der Leute auf einen Wandel. Im Punk ist es kaum anders: Man kritisiert einen Drogenlieferant, der nicht liefern kann, regt sich über die Politik auf und fordert Anarichie oder besingt das politische System eines Landes und wie Gott die Queen retten soll. Im Endeffekt soll einfach alles anders sein und die Hoffnung stirbt auch beim Punk zuletzt.</p>
<p>Nachdem wir geklärt haben, wie also Punk und Irish Folk zusammenpassen, sollten wir uns wieder der Geschichte der Band zuwenden. Da waren die Sieben und rockten die Welt. Sie machen nun seit 12 Jahren zusammen Musik, produzieren neue Alben und touren durch die Welt. Doch woher die Ausdauer? Heutzutage ist die Lebensdauer einer Band zwischen zwei bis maximal fünf Jahren (wie immer bestätigt die Ausnahme die Regel), weshalb man sich fragt, was genau die Band zusammenhält. Wie Matthew im Interview erzählt, musste sich die Band ihr Ansehen ganz der alten Schule nach hart erkämpfen, indem sie zahlreiche Demotapes verschickten, in kleinen Bruchbuden ihre ersten Konzerte spielten um sich von Zeit zu Zeit einen Namen zu machen. Nun sei das anders, man ist von heute auf morgen ein Starlet und von morgen auf übermorgen Schnee von gestern. Das langzeitige Zusammenwirken liess eine feste freundschaftliche Bande zwischen den Bandmitgliedern entstehen, was auch eine wichtige Rolle in ihrer Bandgeschichte spielt.</p>
<p><img class="aligncenter" title="Flogging Molly" src="http://www.burnyourears.de/uploads/mediapool/floggingmolly_band08.jpg" alt="" width="475" height="356" /></p>
<p>Wir sind sicher alle der Ansicht, dass Flogging Molly Grosses geschafft hat und Grosses ist. Wie schon angedeutet hatte ich die Ehre mit Matthew ein Interview zu machen und anschliessend dem Konzert beizuwohnen. Ich war schon lange nicht mehr auf einem ihrer Konzert und staunte ganz schön als ich in Kontakt der Manier hiesiger Konzertgänge kam. Es war roh, leicht rüpelhaft und auf gewisse Weise etwas griesgrämig. Bei einem Indiekonzert zum Beispiel gelangt man mit einem Lächeln auf den Lippen ohne Probleme durch die Menge – beim Flogging Molly Konzert schaffte man es gerade so mit Ellenbogen, Fusstritten und Wutausbrüchen einen Meter vorwärts zu gelangen – ihr könnt euch also vorstellen, wie es bei einem 50 Meter langen Raum zu und her geht. Ich kam mir vor als wäre ich umgeben von Leuten mit rohem Piraten-Charme. Es schien mir so als hätte ich sogar ein „Harr-harr-harr“ gehört. Den ersten Piraten-Schock überwunden kam ich in den Genuss, Pogo vom feinsten zu erleben. Mein Pech: ich hatte keine Springerstiefel an, weshalb ich mir wüste Kriegsverletzungen zuzog – ich spüre meinen kleinen Zeh bis heute nicht. Wie ein Flummy hüpfte ich also von der einen Seite der Tanzfläche zur andern (oder besser: wurde herumgehüpft). Als ich unter der dritten wasserfallartigen Achselhöhle landete, entschied ich mich dann das Konzert von weiter hinten zu geniessen. Auch nicht schlecht. Man hatte Blick auf die Bühne, konnte bei den Liedern mitgrölen und musste nicht darauf achten im Wall of Death zwischen den Fronten zu geraten.</p>
<p>Während das Publikum bei einem Indiekonzert eher zurückgehalten gewesen wäre, schoss der Spassfaktor bei Flogging Molly ins unendliche. Jedes Lied konnte man auswendig (wenn nicht, tat man so also ob) und grölte mit. War es zu heiss, wurde das Shirt und im Einzelfall auch das Höschen ausgezogen. Was es da unten allerdings zu schwitzen gab, bleibt bis heute eine offene Frage. Ein guter inbrünstig ausgeführter Pogo ist also nicht zu verachten (merke: gutes Schuhwerk anziehen, sonst sterben die Zehen ab). Hat man sich an den Piraten-Charme gewöhnt und die Schmerzen mit einem Sandwich weggegessen oder mit einem Drink schummrig getrunken, wird man ein Spasserlebnis der anderen Art erfahren. Ich auf jeden Fall hatte mit meiner Begleitung einen riesen Spass und werde unter anderem meinen Kindern davon berichten, wenn ich ihnen erzähle, wie ich ihren Vater kennengelernt habe.</p>
<p>______________________________________________</p>
<p><strong>MEHR DAZU</strong><strong></strong></p>
<ul>
<li><strong>Blog: </strong><a href="http://www.prisma-hsg.ch/blog/prisma/prisma-adventskalender-2011/">prisma Adventskalender 2011</a><strong><br />
</strong></li>
<li><strong>Heft: </strong><a href="http://www.prisma-hsg.ch/heft/details/2277/Bandempfehlung-Black-Mountain">Bandempfehlung: Black Mountain</a><strong><br />
</strong></li>
<li><strong>Blog: </strong><a href="http://www.prisma-hsg.ch/blog/prisma/the-rapture/">The Rapture</a></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>The Rapture</title>
		<link>http://www.prisma-hsg.ch/blog/prisma/the-rapture/</link>
		<comments>http://www.prisma-hsg.ch/blog/prisma/the-rapture/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 08:40:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kassandra Bucher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[prisma]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.prisma-hsg.ch/blog/?p=5274</guid>
		<description><![CDATA[Vor dem Konzert freundlich zu Fotos bereit und auf der Bühne geballte Indie-Rock-Energie. The Rapture (Die Verzückung) machten ihrem Namen alle Ehre – Sie verzückten zahlreiche Konzertgänger Sonntag vor einer Woche im Stall 6 in Zürich. The Rapture ist eine aus New York stammende Indie Rock Band. Sie wurde 1998 von Frontman Luke Jenner (Gesang/ [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="fblike_button" style="margin: 10px 0;"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.prisma-hsg.ch%2Fblog%2Fprisma%2Fthe-rapture%2F&amp;layout=button_count&amp;show_faces=false&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:25px"></iframe></div>
<div id="attachment_5287" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a href="http://www.prisma-hsg.ch/blog/prisma/the-rapture/"><img class="size-medium wp-image-5287 " title="Rapture" src="http://www.prisma-hsg.ch/blog/wp-content/uploads/2011/11/DSCN1476-450x337.jpg" alt="" width="450" height="337" /></a><p class="wp-caption-text">Vito, me and Gabriel</p></div>
<p>Vor dem Konzert freundlich zu Fotos bereit und auf der Bühne geballte Indie-Rock-Energie. The Rapture (Die Verzückung) machten ihrem Namen alle Ehre – Sie verzückten zahlreiche Konzertgänger Sonntag vor einer Woche im Stall 6 in Zürich.<span id="more-5274"></span></p>
<p>The Rapture ist eine aus New York stammende Indie Rock Band. Sie wurde 1998 von Frontman Luke Jenner (Gesang/ Gitarre) und dem Drummer Vito Roccoforte gegründet. Sie gehören unter anderen zu den Vorreitern der Wiederbelebung des Post Punks, in dem sie Post Punk mit elektronischer Tanzmusik mixten. Nach der vollendeten Aufnahme ihres ersten Albums &#8220;Echoes&#8221; trat auch das letzte Mitglied der heutigen Band bei: Gabriel Andruzzi. Er ist so zu sagen das Allround-Genie der Band. Von Keyboard bis Saxophon und Bass sowie Perkussion und Gesang, er kann alles.</p>
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<div id="attachment_5290" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><img class="size-medium wp-image-5290" title="Rapture" src="http://www.prisma-hsg.ch/blog/wp-content/uploads/2011/11/DSCN1482-450x337.jpg" alt="" width="450" height="337" /><p class="wp-caption-text">Gabriel - Das Allround-Talent</p></div>
<p>Auch am Sonntag zeigten die Jungs, was sie drauf haben. Luke betörte mit seiner unverkennbar schrillen, aber doch wohlklingenden Stimme, Vito drosch auf die Drums ein, sodass man Angst haben musste einem Fliege gleich alles um die Ohren, und Vito zog sein Ding oder eben seine 1000 Dinge durch: Mit dem Keyboard und Synthesizer  spielte er gängige Melodien, auf der Kuhglocke hämmerte er einen auffordernden Rhythmus und spätestens mit seiner Saxophon-Einlage gewann er alle Herzen für sich. The Rapture ist nicht nur ein Zeitgeist, der morgen wieder weg ist, nein, sie sind eine Bewegung. Sie machen Tanzmusik vom feinsten und lassen Indie-Herzen höher springen. Die Band spielte insgesamt eine Stunde und 20 Minuten, wobei die Zugaben Evergreens wie &#8220;Childern&#8221; und &#8220;How Deep Is You Love?&#8221; waren.</p>
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<div id="attachment_5288" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><img class="size-medium wp-image-5288" title="Rapture" src="http://www.prisma-hsg.ch/blog/wp-content/uploads/2011/11/DSCN1480-450x337.jpg" alt="" width="450" height="337" /><p class="wp-caption-text">Luke voll in Fahrt</p></div>
<p>Auch die Lokation, der Stall 6, hatte etwas zu feiern: die Einweihung ihrer neuen Soundanlage. Sie meinten es etwas zu gut mit der Lautstärke, aber Spass hatten trotzdem alle, dank Oropax und der sonst so wunderbaren Atmosphäre, welche durch die Band, der atemberaubende Lokation und den netten Leute gegeben war.</p>
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<p><strong>MEHR DAZU</strong><strong></strong></p>
<ul>
<li><strong>Blog:</strong> <a href="http://www.prisma-hsg.ch/blog/prisma/anders-ist-nicht-immer-besser/">Anders ist nicht immer besser</a></li>
<li><strong>Heft: </strong><a href="http://www.prisma-hsg.ch/heft/details/2277/Bandempfehlung-Black-Mountain">Bandempfehlung: Black Mountain</a><strong><br />
</strong></li>
<li><strong>Heft: </strong><a href="http://www.prisma-hsg.ch/heft/archiv/48/details/2202/Alternativer-Sprechgesang-at-its-best">Alternativer Sprechgesang at its best</a></li>
</ul>
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		<title>Digitalism</title>
		<link>http://www.prisma-hsg.ch/blog/prisma/digitalism/</link>
		<comments>http://www.prisma-hsg.ch/blog/prisma/digitalism/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 08:39:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kassandra Bucher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[prisma]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Hamburger zweier Gespann Jens Moelle und Ismail Tüfekçi alias Digitalism rockten letzten Freitag die Härterei in Zürich. Von harten Beats zu softem Gesang war alles dabei. Das DJ-Duo Jens und Isi haben eine weit zurückgehende gemeinsame Geschichte: Schon seit 2000 machen die beiden zusammen Musik und gründeten 2004 Digitalism. Ihr erstes Album &#8220;Idealism&#8221; war [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="fblike_button" style="margin: 10px 0;"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.prisma-hsg.ch%2Fblog%2Fprisma%2Fdigitalism%2F&amp;layout=button_count&amp;show_faces=false&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:25px"></iframe></div>
<div id="attachment_5283" class="wp-caption aligncenter" style="width: 355px"><a href="http://www.prisma-hsg.ch/blog/prisma/digitalism/"><img class="size-medium wp-image-5283 " title="Digitalism" src="http://www.prisma-hsg.ch/blog/wp-content/uploads/2011/11/digitalism-blitz-345x450.jpg" alt="" width="345" height="450" /></a><p class="wp-caption-text">Jens und Isi</p></div>
<p>Das Hamburger zweier Gespann Jens Moelle und Ismail Tüfekçi alias Digitalism rockten letzten Freitag die Härterei in Zürich. Von harten Beats zu softem Gesang war alles dabei.<span id="more-5282"></span></p>
<p>Das DJ-Duo Jens und Isi haben eine weit zurückgehende gemeinsame Geschichte: Schon seit 2000 machen die beiden zusammen Musik und gründeten 2004 Digitalism. Ihr erstes Album &#8220;Idealism&#8221; war bahnbrechend. Sie führten gekonnt elektronische Dancefloor-Mucke mit Pop und Acid zusammen. Sie verpassten ihrer Musik mit Vocals und tatsächlichen Melodien das gewisse Extra, blieben aber sonst puristisch. So fanden sie immer das perfekte Mittel und erfreuten alle Clubgänger mit ihren brutalen Electrobeats.</p>
<p>Letzten Freitag allerdings musste man sich musiktechnisch fragen, wieso Digitalism denn schon wieder so gut sind. Ihr neues Album &#8220;I Love You Dude&#8221; scheint so, als wären ein Haufen Hits, aber kein wirklich gutes Lied produziert worden. Es sind eingängige Melodien, die den Hang zum Ohrwurm haben, aber der typische Digitalism-Schliff fehlt eindeutig. Zwar gibt es einzelne Lieder, zum Beispiel &#8220;Reeperbahn&#8221;, bei denen sie ihr nicht angezweifeltes Können unter Beweis stellen, jedoch bleibt der absolut abgefahrene Electro-Acid-Sound aus.</p>
<p>Nichtsdestotrotz war das Konzert ein Erlebnis der anderen Art. Als passionierte Konzertgängerin, wage ich zu behaupten, zu wissen, was ein gutes Konzert ausmacht &#8211; und dieses war definitiv eines! Jens und Isi verstanden es die Menge zu animieren. Spätestens beim dritten Lied konnte sich keiner mehr zurück halten und hüpfte grinsend wild auf und ab. Pogo vom Feinsten und tausend Arme in der Höhe. Es wurde ausgelassen gefeiert, getanzt, gepfiffen, die Seele aus den Leibern geschrien und gelacht. Es war eines der Konzerte mit dem höchsten Spassfaktor seit langem.</p>
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<p><strong>MEHR DAZU</strong><strong></strong></p>
<ul>
<li><strong>Blog:</strong><a title="The Rapture" href="http://www.prisma-hsg.ch/blog/prisma/the-rapture/">The Rapture</a><strong><br />
</strong></li>
<li><strong>Heft: </strong><a href="http://www.prisma-hsg.ch/heft/details/2277/Bandempfehlung-Black-Mountain">Bandempfehlung: Black Moutain</a><strong><br />
</strong></li>
<li><strong>Blog: </strong><a title="Anders ist nicht immer besser" href="http://www.prisma-hsg.ch/blog/prisma/anders-ist-nicht-immer-besser/">Anders ist nicht immer besser</a></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Leonce und Lena</title>
		<link>http://www.prisma-hsg.ch/blog/prisma/leonce-und-lena/</link>
		<comments>http://www.prisma-hsg.ch/blog/prisma/leonce-und-lena/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 04 Oct 2011 17:30:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone Steiner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[prisma]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Mensch, der den Kopfstand macht, ein anderer der singt, im Hintergrund das Schaufenster einer Boutique. So beginnt Büchners &#8220;Leonce und Lena&#8221; unter der Regie von Barbara Frey. Das Stück um den Prinzen von Popo  und der Prinzessin aus dem Reiche Pipi erzählt von Dekadenz und Müssiggang, von Langeweile und Arbeitsscheue &#8211; ohne dabei selber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="fblike_button" style="margin: 10px 0;"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.prisma-hsg.ch%2Fblog%2Fprisma%2Fleonce-und-lena%2F&amp;layout=button_count&amp;show_faces=false&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:25px"></iframe></div>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.prisma-hsg.ch/blog/prisma/leonce-und-lena/"><img class="aligncenter size-medium wp-image-4858" title="Leonce&amp;Lena-0759" src="http://www.prisma-hsg.ch/blog/wp-content/uploads/2011/10/LeonceLena-0759-450x234.jpg" alt="" width="450" height="234" /></a></p>
<p>Ein Mensch, der den Kopfstand macht, ein anderer der singt, im Hintergrund das Schaufenster einer Boutique. So beginnt Büchners &#8220;Leonce und Lena&#8221; unter der Regie von Barbara Frey. Das Stück um den Prinzen von Popo  und der Prinzessin aus dem Reiche Pipi erzählt von Dekadenz und Müssiggang, von Langeweile und Arbeitsscheue &#8211; ohne dabei selber zu langweilen.<span id="more-4857"></span></p>
<p>&#8220;Ich habe alle Hände voll zu tun. Ich weiss mir vor Arbeit nicht zu helfen. Sehen Sie, erst habe ich auf den Stein hier dreihundertfünfundsechzig Mal hintereinander zu spucken.&#8221;, erklärt Leonce dem Hofmeister im ersten Akt. Leonce, der Prinz des Reiches Popo kommt um vor Langeweile. Er hat den ganzen Tag nichts weiter zu tun, als sich mit sich selber und seinen Gedanken zu beschäftigen. Er hat die &#8220;entsetzliche Arbeit nichts zu tun&#8221;. Auch die Liebesaffäre zu Rosetta vermag seiner Langeweile keinen Abbruch zu tun, beendet er sie doch gleich zu Beginn &#8211; aus Langeweile und dem Versuch heraus, etwas zu tun.</p>
<p>Sein Vater, König Peter, ist indes ganz damit beschäftigt seinen Kammerndienern seine Überlegungen vorzutragen und für seine Untertanen zu denken, &#8220;denn sie denken nicht, sie denken nicht&#8221;.<br />
Er setzt sich in den Kopf Leonce zu verheiraten und ihm damit die Geschäfte des Reiches übergeben zu können. Nicht angetan von dieser Idee findet Leonce trotz seiner Trägheit die Kraf mit seinem Gefährten Valerio zu fliehen. Auf ihrerFlucht verliebt sich Leonce Hals über Kopf in eine fremde Frau und kann sie dank einer List heiraten, nur um nach der Trauung festzustellen, dass sie die ihm versprochene Lena ist.</p>
<p>Büchners Stück ist kritisch und dennoch unterhaltsam. Dekadenz und Faulheit werden angeprangert. Dank Valerio, zwar ein Phlegmatiker, aber ein Genie mit Worten und König Peter wird dem Stück die Schwere genommen. Neben dem schönen Bühnenbild wird das Stück musikalisch umrahmt &#8211; ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall.</p>
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<h1>MEHR DAZU</h1>
<ul>
<li><a href="http://www.schauspielhaus.ch/spielplan/stucke-a-z/209-leonce-und-lena" target="_blank"><strong>Leonce und Lena im Schauspielhaus Zürich</strong></a><strong><br />
</strong></li>
<li><strong>Blog: </strong><a href="http://www.prisma-hsg.ch/blog/prisma/jeder-atemzug-ein-kampf/">Jeder Atemzug ein Kampf</a><strong><br />
</strong></li>
<li><strong>Blog:</strong> <a href="http://www.prisma-hsg.ch/blog/prisma/king-of-oil/">King of Oil</a></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
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<div class="fblike_button" style="margin: 10px 0;"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.prisma-hsg.ch%2Fblog%2Fprisma%2Fleonce-und-lena%2F&amp;layout=button_count&amp;show_faces=false&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:25px"></iframe></div>
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		</item>
		<item>
		<title>Jeder Atemzug ein Kampf</title>
		<link>http://www.prisma-hsg.ch/blog/prisma/jeder-atemzug-ein-kampf/</link>
		<comments>http://www.prisma-hsg.ch/blog/prisma/jeder-atemzug-ein-kampf/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 26 Sep 2011 23:32:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Pum</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[prisma]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.prisma-hsg.ch/blog/?p=4822</guid>
		<description><![CDATA[&#8220;Du warst wohl noch nie so richtig draussen.&#8221;, kommentiert der Wachmann nüchtern während sich Kogler, nackt, von ihm den Mund inspizieren lässt. Diese Szene ist wohl eine der positivsten und verständnisvollsten Abschnitte im Film und lässt erahnen, wie düster und einsam, unverstanden und sprachlos sich die 18-jährige Hauptfigur in dieser Welt fühlt. &#8220;Atmen&#8221; ist das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="fblike_button" style="margin: 10px 0;"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.prisma-hsg.ch%2Fblog%2Fprisma%2Fjeder-atemzug-ein-kampf%2F&amp;layout=button_count&amp;show_faces=false&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:25px"></iframe></div>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.prisma-hsg.ch/blog/prisma/jeder-atemzug-ein-kampf/"><img class="aligncenter size-medium wp-image-4826" title="atmen_02_thumb_700x600" src="http://www.prisma-hsg.ch/blog/wp-content/uploads/2011/09/atmen_02_thumb_700x600-450x185.jpg" alt="" width="450" height="185" /></a></p>
<p>&#8220;Du warst wohl noch nie so richtig draussen.&#8221;, kommentiert der Wachmann nüchtern während sich Kogler, nackt, von ihm den Mund inspizieren lässt. Diese Szene ist wohl eine der positivsten und verständnisvollsten Abschnitte im Film und lässt erahnen, wie düster und einsam, unverstanden und sprachlos sich die 18-jährige Hauptfigur in dieser Welt fühlt.</p>
<p><span id="more-4822"></span><br />
&#8220;Atmen&#8221; ist das Regiedebüt des österreichischen Schauspielers Karl Markovics, der durch die Fernsehserien &#8220;Komissar Rex&#8221; und&#8221; Stockinger&#8221; bekannt und mit dem oscarprämierten Spielfilm &#8220;Die Fälscher&#8221; als Hauptdarsteller international erfolgreich wurde. Der Film zeigt knapp eine Woche im Leben des 18-jährigen Koglers, der wegen Totschlags in einer Jugendstrafanstalt einsitzt.</p>
<p>Von seiner Mutter als Baby verstossen, wuchs er in Kinder- und Jugendheimen auf, wo er als 14-Jähriger einen Zimmergenossen bei einer Rauferei &#8211; wie man am Ende des Films erfährt &#8211; relativ unglücklich, beziehungsweise unbeabsichtigt erschlägt. Er wird verurteilt und kommt ins Gefängnis, wo wir ihn vier Jahre später, eine Woche vor einem Bewährungstermin treffen, als er gerade seinen Lehrplatz in einer Schlosserei verloren hat.<br />
Kogler, gegen dessen ohnmächtige Stummheit man am liebsten anschreien würde, damit einen diese deprimierende Stille und In-sich-Gekehrtheit nicht erdrückt, beginnt daraufhin eine Lehre als Bestatter. Markovics zeigt mit teils hartem Realismus den Umgang mit den Toten und, auch wenn Kogler am Anfang Probleme beziehungsweise Ekel hat, scheinen ihn die kalten Toten in einer absurden Metapher aufzutauen und zu inspirieren. In der Welt von Kogler gibt es keinen Platz für Zärtlichkeit, Nähe, Vertrautheit, Trost oder Verständnis. Da erscheint einem die Szene, in der einer seiner Arbeitskollegen eine alte Verstorbene zärtlich, fast schon liebevoll wäscht und anzieht, derart zerbrechlich und emotional, dass man sich als Zuschauer verwirrt abwenden muss.</p>
<p>Ein Film, der mit wenigen Worten, viel Musik, langen Schnitten und teils symbolbeladenen Szenen das Leben eines Einzelgängers erzählt, welcher sich mühsam aus lebenslanger Gefangenschaft in die Freiheit arbeitet. Ein inspirierender und am Ende trotz allem optimistisch stimmender Film. Die Chancen auf den Publikumspreis muss man jedoch gering einschätzen, dafür waren die sprachlichen Probleme &#8211; trotz der wenigen Worte &#8211; wohl doch zu gross: jedenfalls reagierten einige Besucher angesichts des starken Wiener Dialekts regelmässig mit &#8220;Was hat er gesagt?&#8221;. Und das obwohl der sympathisch trockene Schmäh der Wiener zu einigen, irgendwie unpassend wirkenden, Lachern inspirierte, wobei dies aus meiner Sicht auch die einzig angemessene Art von Humor für diesen Film ist. Da bleibt wohl nur die Hoffnung auf den Sieg in der Kategorie &#8220;Deutschsprachiger Spielfilm&#8221;.</p>
<p><a href="http://www.prisma-hsg.ch/blog/prisma/jeder-atemzug-ein-kampf/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>Der Film feierte am Samstag, 24.9.2011, am Zurich Film Festival Schweiz-Premiere und wird im Rahmen diese Veranstaltung noch am 28.9.2011 um 15.14 im corso4, Zürich, gezeigt.</p>
<p>______________________________________________</p>
<p><strong>MEHR DAZU</strong><strong></strong></p>
<ul>
<li><strong>Das Zurich Film Festival läuft noch bis am 2. Oktober. </strong></li>
<li><strong>Heft: </strong><a href="http://www.prisma-hsg.ch/heft/details/2123/In-der-Furt-der-Zeit">In der Furt der Zeit</a><strong><br />
</strong></li>
<li><strong>Blog:</strong> <a href="http://www.prisma-hsg.ch/blog/prisma/youre-in-love-with-a-fantasy/">&#8220;You&#8217;re in love with a fantasy.&#8221;</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
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