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	<title>Prisma Blog</title>
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	<description>Die Redaktion des Magazins Prisma blogt</description>
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		<title>Aktionen sollen breit gefächert sein</title>
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		<pubDate>Thu, 17 May 2012 13:25:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan-Gunther Gosselke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uni]]></category>

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		<description><![CDATA[„Frozen Flashmob“ „Wir können nicht mehr schweigen“ und „Seifenblasen Flashmob“ – das sind die Namen einiger Protestaktionen, die seit den letzten Tagen für viele HSGler mit der Debatte um Studiengebührenerhöhungen und Sparmassnahmen eng verbunden sind. Ihr Ziel: Die Aufmerksamkeit der Medien zu gewinnen. Mit einer der dahinterstehen Personen, Tobias Kuhr, hat sich Prisma nun unterhalten. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="fblike_button" style="margin: 10px 0;"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.prisma-hsg.ch%2Fblog%2Funi%2Faktionen-sollen-breit-gefachert-sein%2F&amp;layout=button_count&amp;show_faces=false&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:25px"></iframe></div>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-6859" title="OLYMPUS DIGITAL CAMERA" src="http://www.prisma-hsg.ch/blog/wp-content/uploads/2012/05/P1011596-450x337.jpg" alt="" width="450" height="337" /></p>
<p>„Frozen Flashmob“ „Wir können nicht mehr schweigen“ und „Seifenblasen Flashmob“ – das sind die Namen einiger Protestaktionen, die seit den letzten Tagen für viele HSGler mit der Debatte um Studiengebührenerhöhungen und Sparmassnahmen eng verbunden sind. Ihr Ziel: Die Aufmerksamkeit der Medien zu gewinnen. Mit einer der dahinterstehen Personen, Tobias Kuhr, hat sich Prisma nun unterhalten.<span id="more-6858"></span></p>
<p>Als die Nachricht über Sparmassnahmen und Gebührenerhöhungen die Studierenden erreichte, regte sich bei vielen von ihnen Unmut, insbesondere vor dem Hintergrund der bereits zu Beginn des Frühjahrssemesters erfolgten ersten Erhöhung. An so einigen Ecken hörte man es murren, so etwas könne sich die Studentenschaft doch nicht gefallen lassen. Indes – Proteste wie an anderen Universitäten regten sich wenig. Auch eine Handvoll Studierender, unter ihnen Tobias,  führte solche Gespräche – und kamen zu dem Schluss, dass blosses Reden nicht ausreiche, um einen Umschwung des Kantonsparlamentes zu erreichen. „Beim eigentlich ersten, von Marius initiierten Flashmob, zeigte sich ja auch an Zahl der Teilnehmenden wie überfällig so etwas für die meisten Studierenden war“, so Tobias.<br />
Das Ziel der bisher vier Personen umfassenden Organisationsgruppe: Die Aufmerksamkeit der Verantwortlichen sowie der Medien auf Sparmassnahmen und Gebühren lenken. „Nicht nur die Bürger, auch ein Grossteil der Kantonsräte sind sich der Auswirkungen dieses Pakets überhaupt nicht bewusst – und das wollten wir ändern.“ Daher versuchten die Organisatoren, anders als sonst üblich, es nicht mit Audimax-Besetzungen u.ä., sondern bauten auf friedliche und kreative Einfälle. Das Resultat waren die Flashmobs.</p>
<p>Im Gegensatz zum öffentlichen Bild habe dabei auch die Studentenschaft eine Rolle gespielt. Nach dem Vernehmlassungsprozess  ergab sich ein intensiver Kontakt, insbesondere zu Theresa Niederle, dem auslaufenden Vorstand „Interessensvertretung“. „Bei der Finanzierung des zweiten Flashmobs hat uns die SHSG auch finanziell unter die Arme gegriffen, indem sie einen von der Finanzkommission gebilligten Sonderposten von 2500 Schweizer Franken für derartige Anlässe im Budget eingerichtet hat.“  Dieser Posten steht im Übrigen jedem Studierenden zur Verfügung, dessen Idee von der Kommission gebilligt wird. Insgesamt sehen die Organisatoren die Rolle der SHSG jedoch noch nicht als voll erfüllt an. „Klar, wir wollen mit unserer Aktion erreichen, dass Studierende auch selbst für ihre Interessen etwas unternehmen und nicht nur zur SHSG sagen „Ja macht mal“.“ Jedoch wären die Organisatoren sehr froh darüber wenn letztere noch aktiver in Form weiterer Aktionen werden könnte.</p>
<p>Dem von ihr organisierten Vernehmlassungsprozess steht Tobias hingegen positiv gegenüber: „Flashmobs sind ja nur ein Weg, der vor allem auf die Aufmerksamkeit der Medien abzielt. Gleichzeitig begrüsse ich auch die Möglichkeit, Kantonsräte persönlich anzusprechen oder Events wie den Vernehmlassungsprozess. Vielfältige Ansätze sind hier nötig, um an allen Ecken für unsere Sache zu kämpfen.“ Mittlerweile scheint das Ziel, die Aufmerksamkeit der Print-Medien, erreicht zu sein, sogar Nachahmer an der Kantonsschule hat es bereits gegeben. Wichtig sei aus Sicht der Organisatoren  insbesondere, dass sachlich berichtet werde. Die einseitige Fokussierung auf die Studiengebühren etwa sei schlecht dargestellt, machten doch diese nur ein Drittel der letztlich einzusparenden Summe aus. Nachahmer findet Tobias hingegen eine gute Sache, solange sie für dieselbe Sache kämpften, wie etwa die Kanti-Schüler. „Auch alle Studierenden, die kreative Protestideen haben oder sich sonst wie engagieren wollen, rufen wir zum Austausch mit uns auf – so können wir uns koordinieren und gegenseitig bei der Umsetzung unterstützen!“</p>
<p>Ob denn bereits der nächste Flashmob in Arbeit sei, fragen wir ihn. Sie seien momentan noch am Brainstormen, aber es gebe da andere Gruppen, die für nächste Woche etwas in Planung hätten. &#8220;Wir hoffen auch hier auf eine grosse Beteiligung!&#8221; </p>
<p>______________________________________________</p>
<p><strong>MEHR DAZU</strong><strong> </strong></p>
<ul>
<li><strong>Blog: </strong><a title="Studierende aller Majors vereinigt euch!" href="http://www.prisma-hsg.ch/blog/politik/studierende-aller-majors-vereinigt-euch/">Studierende aller Majors vereinigt euch!</a><strong><br />
</strong></li>
<li><strong>Blog: </strong><a title="Dies im Zeichen des Unmuts" href="http://www.prisma-hsg.ch/blog/uni/dies-im-zeichen-des-unmuts/">Dies im Zeichen des Unmuts</a><strong><br />
</strong></li>
<li><strong>Heft: </strong><a href="http://www.prisma-hsg.ch/heft/archiv/50/details/2380/Protest-Medien-Gewalt-und-Staat">Protest, Medien, Gewalt und Staat</a></li>
</ul>
<p>&nbsp;
<div class="fblike_button" style="margin: 10px 0;"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.prisma-hsg.ch%2Fblog%2Funi%2Faktionen-sollen-breit-gefachert-sein%2F&amp;layout=button_count&amp;show_faces=false&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:25px"></iframe></div>
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		</item>
		<item>
		<title>Blut &#8211; Die Logistik des Körpers</title>
		<link>http://www.prisma-hsg.ch/blog/prisma/blut-die-logistik-des-korpers/</link>
		<comments>http://www.prisma-hsg.ch/blog/prisma/blut-die-logistik-des-korpers/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 13 May 2012 18:38:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone Steiner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[prisma]]></category>
		<category><![CDATA[Blut]]></category>
		<category><![CDATA[St. Gallen]]></category>
		<category><![CDATA[Unilabs]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn man von der Uni über die tausend Stufen nach unten geht, kommt man an einem grünen, runden Gebäude vorbei – das Labor Unilabs. In diesem Labor arbeiten zur Zeit über 100 Mitarbeiter. Täglich werden bis zu 2&#8217;000 Patientenproben bearbeitet, dies umfasst bis zu 10&#8217;000 Tests und Untersuchungen. prisma hat Dr. Matthias Kaelin einige Fragen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="fblike_button" style="margin: 10px 0;"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.prisma-hsg.ch%2Fblog%2Fprisma%2Fblut-die-logistik-des-korpers%2F&amp;layout=button_count&amp;show_faces=false&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:25px"></iframe></div>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-6849" title="OLYMPUS DIGITAL CAMERA" src="http://www.prisma-hsg.ch/blog/wp-content/uploads/2012/05/P1011054-450x337.jpg" alt="" width="450" height="337" /></p>
<p>Wenn man von der Uni über die tausend Stufen nach unten geht, kommt man an einem grünen, runden Gebäude vorbei – das Labor Unilabs. In diesem Labor arbeiten zur Zeit über 100 Mitarbeiter. <span id="more-6848"></span>Täglich werden bis zu 2&#8217;000 Patientenproben bearbeitet, dies umfasst bis zu 10&#8217;000 Tests und Untersuchungen. prisma hat Dr. Matthias Kaelin einige Fragen rund um das Thema Blut gestellt, um mehr über eines der grössten Organe des Körpers  zu erfahren.</p>
<p><em>Was ist die Aufgabe des Blutes?</em></p>
<p><em></em>Das Blut ist das Logistiksystem des Körpers. Neben dem Sauerstoff, der von den roten Blutkörperchen transportiert wird, sind die weissen Blutkörperchen wichtig; sie werden an den Ort von Entzündungen, Infektionen und Verletzungen gebracht, um diese zu reparieren respektive zu bekämpfen. Im Blutplasma, das 50 bis 60 % des Blutes ausmacht, werden die restlichen Stoffe, wie zum Beispiel Hormone und Nährstoffe, an die dafür bestimmten Orte gebracht.<br />
Zudem ist das Blut die „Heizung“ des Körpers und reguliert die Körpertemperatur. Es werden über die Zeit immer neue Funktionen des Blutes erkannt – seine wichtigste ist aber, die innere Logistik und neben dem Nervensystem das wichtigste Nachrichtensystem des Körpers zu bilden.</p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-6850" title="OLYMPUS DIGITAL CAMERA" src="http://www.prisma-hsg.ch/blog/wp-content/uploads/2012/05/P1011049-450x337.jpg" alt="" width="450" height="337" /><em></em></p>
<p><em>Was für Analysen führen Sie in diesem Labor durch?</em></p>
<p><em></em>Als dieses Labor 1970 gegründet wurde, hat man vielleicht ein Dutzend Tests gekannt, die man wirklich durchgeführt hat, zum Beispiel die Blutzuckerspiegelmessung. Wie bei der Entwicklung im IT-Bereich hat die Laboranalyse in den letzen dreissig Jahren riesige Sprünge gemacht. Die Anzahl der Tests hat sich exponentiell vervielfacht, heute kennen wir über 2&#8217;000 Tests, die wir mit Blut oder Urin, anderen Körperflüssigkeiten oder Gewebe, durchführen können.<br />
Die jüngsten Entwicklungen sind im Bereich der genetischen Analysen zu vermerken. So kann im Blut nicht nur die eigene DNS untersucht werden, sondern auch die DNS oder RNS von Viren. Dieses Verfahren ist insbesondere dann nützlich, wenn geprüft werden soll, ob ein Patient zum Beispiel mit HIV-Infektion auf eine Behandlung anspricht. Zudem sind diese Methoden viel eindeutiger, da das Genmaterial der Viren einzigartig ist.</p>
<p><em>Erkennt man bei den Analysen, die durchgeführt werden, bestimmte Trends?</em></p>
<p><em></em>Wenn man zum Beispiel bei den sexuell übertragbaren Krankheiten schaut, sieht man schon, dass in den letzten Jahren wieder vermehrt auf Syphilis und Tripper getestet wird und die Tests häufiger positiv ausfallen. Dies ist deshalb als interessant zu vermerken, weil die beiden Krankheiten sehr „alt“ sind und eigentlich schon fast als ausgerottet galten.<br />
Auch die Tuberkulose trifft man in letzter Zeit häufiger an – überhaupt hat die Globalisierung die benötigten Tests beeinflusst. So treten vermehrt tropische Krankheiten auf, die früher eine totale Rarität waren. Damals wurden solche Proben an das Tropeninstitut in Basel geschickt, dies war damals das einzige Labor, das über das notwendige Fachwissen verfügte.</p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-6851" title="OLYMPUS DIGITAL CAMERA" src="http://www.prisma-hsg.ch/blog/wp-content/uploads/2012/05/P1011063-450x423.jpg" alt="" width="450" height="423" /></p>
<p>So unscheinbar das Gebäude von aussen aussehen mag, so verwinkelt und gross ist es im Inneren. Auf vier Stockwerken sind die administrative Abteilung und die verschiedenen Laborbereiche mit den grossen Analyseautomaten untergebracht. Zum Schluss wollte ich noch wissen, <em>wie denn ein normaler Tag in einem Labor aussieht.</em></p>
<p><em></em>Wir haben hier keinen 24-Stunden-Betrieb wie ein Spital. Dringende Notfälle in der Nacht oder am Wochenende müssen denn auch an das Kantonsspital zur Analyse geschickt werden. Unser Arbeitstag beginnt um 4.30 Uhr. Dann wird von zehn bis fünfzehn Damen die Post mit den Proben  sortiert. Dabei wird geprüft, ob die eingeschickten Blutproben mit den Tests, die der Arzt durchgeführt haben möchte, übereinstimmen. Für unterschiedliche Tests muss nämlich das Blut unterschiedlich aufbereitet sein. Bei unklaren Angaben muss nachgeforscht werden. Die Röhrchen werden gescannt und nummeriert und die Aufträge eingelesen, das dauert schon zwei bis drei Stunden. Dann werden von den Originalröhrchen Zweitröhrchen angelegt, damit parallel gearbeitet werden kann. Die Laboranten und Laborantinnen kriegen dann ihre Aufgabenliste zugeteilt und arbeiten die Liste an ihrem Arbeitsplatz ab. Viele Tests laufen heutzutage voll automatisiert ab, man muss der Maschine nur noch die Probe zur Verfügung stellen. Die Maschine kontrolliert dann auch selber noch einmal nach, ob der verlangte Test für die Blutprobe mit dem Strichcode auf der Probe übereinstimmt – dies bietet uns also auch noch eine doppelte Sicherheit, dass bei den Tests keine Fehler unterlaufen.</p>
<p>______________________________________________</p>
<p><strong>MEHR DAZU</strong><strong></strong></p>
<ul>
<li><strong>Das neue prisma zum Thema &#8220;Blut&#8221; liegt ab morgen im A- und B-Gebäude aus.</strong></li>
<li><strong>Heft: </strong><a href="http://www.prisma-hsg.ch/heft/details/2448">&#8220;Den ganzen Körper einmal gesehen haben&#8221;</a><strong><br />
</strong></li>
<li><strong>Heft: </strong><a href="http://www.prisma-hsg.ch/heft/details/2498">Was für eine Bedeutung hat dein Tattoo?</a></li>
</ul>
<div class="fblike_button" style="margin: 10px 0;"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.prisma-hsg.ch%2Fblog%2Fprisma%2Fblut-die-logistik-des-korpers%2F&amp;layout=button_count&amp;show_faces=false&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:25px"></iframe></div>
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		</item>
		<item>
		<title>Dies im Zeichen des Unmuts</title>
		<link>http://www.prisma-hsg.ch/blog/uni/dies-im-zeichen-des-unmuts/</link>
		<comments>http://www.prisma-hsg.ch/blog/uni/dies-im-zeichen-des-unmuts/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 12 May 2012 14:25:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastaccount</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uni]]></category>

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		<description><![CDATA[Gastbeitrag von: Marc A. Iseli, NZZ Campus Normalerweise ist der Dies Academicus ein akademischer Feiertag. Einmal im Jahr bringt er Freunde und Ehemalige der Universität mit Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Wirtschaft und der Bevölkerung zusammen, schreibt die Universität St.Gallen auf ihrem Internetauftritt. Dieses Jahr steht der Dies aber im Zeichen des Protests. Bereits am vergangenen Dienstag [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="fblike_button" style="margin: 10px 0;"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.prisma-hsg.ch%2Fblog%2Funi%2Fdies-im-zeichen-des-unmuts%2F&amp;layout=button_count&amp;show_faces=false&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:25px"></iframe></div>
<p>Gastbeitrag von: Marc A. Iseli, NZZ Campus</p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-6844" title="IMG_1168" src="http://www.prisma-hsg.ch/blog/wp-content/uploads/2012/05/IMG_1168-450x300.jpg" alt="" width="450" height="300" /></p>
<p>Normalerweise  ist der Dies Academicus ein akademischer Feiertag. Einmal im Jahr  bringt er Freunde und Ehemalige der Universität mit Persönlichkeiten aus  Wissenschaft, Wirtschaft und der Bevölkerung zusammen, schreibt die  Universität St.Gallen auf ihrem <a href="http://www.unisg.ch/de/UeberUns/AgendaUndAktuelles/Veranstaltungen/DiesAcademicus.aspx" target="_blank">Internetauftritt</a>. Dieses Jahr steht der Dies aber im Zeichen des Protests.<span id="more-6843"></span></p>
<p>Bereits am vergangenen Dienstag haben rund 300 HSG-Studierende an einem <a href="http://campus.nzz.ch/politik/freeze-gegen-hoehere-studiengebuehren" target="_blank">Flashmob </a>teilgenommen.  Am Donnerstag hat eine ebenso beträchtliche Zahl an Studierenden an  einer ausserordentlichen Sitzung des Studentenparlamentes über die  Studiengebührenerhöhung diskutiert. Der Verwaltungsdirektor, Markus  Brönnimann, und der Prorektor, Vito Roberto, haben sich der Debatte mit  den Studierenden gestellt. Letztere fühlen sich nicht ernst genommen und  schlecht repräsentiert. Ihrem Anliegen verschaffen sie sich daher  selbst Gehör.</p>
<p>Der Flashmob am Dienstag war keine einmalige Aktion. Eine erste  Folgeaktion fand am Dies Academicus statt. Während der Rektor Thomas  Bieger über «Die Globalisierung der Universitätslandschaft und die  Herausforderungen für den Denkplatz Schweiz und die HSG» referierte,  sammelten sich über 100 Studierende im strömenden Regen, um einen  Spalier zu bilden.</p>
<p>Der Ausgang der Aula wurde direkt mit dem Eingang des Hauptgebäudes  verbunden und die Teilnehmer des Dies, darunter namhafte  Persönlichkeiten wie Otto Ineichen, Paul Rechtsteiner oder Gerold  Bührer, mussten zwischen zwei stummen Menschenreihen durchgehen. Am Ende  dieses Korridors hielten die Studierenden zwei Plakate mit der  Aufschrift: «Sie gehen an unsere Substanz. Wir können nicht mehr  schweigen.»</p>
<p>Die Studierenden der HSG planen bereits die nächste Aktion. Auf Facebook rufen sie zum <a href="http://www.facebook.com/events/428757613802709/429323117079492/?notif_t=plan_mall_activity" target="_blank">Seifenblasen-Flasmob</a> auf, der am Dienstag steigen soll.</p>
<p>______________________________________________</p>
<h1>MEHR DAZU</h1>
<ul>
<li><strong>Web:</strong> <a href="http://campus.nzz.ch/politik/dies-im-zeichen-des-unmuts" target="_blank">NZZ Campus</a><strong></strong></li>
<li><strong>Blog: </strong><a title="Studierende aller Majors vereinigt euch!" href="http://www.prisma-hsg.ch/blog/politik/studierende-aller-majors-vereinigt-euch/">Studierende aller Majors vereinigt euch!</a><strong> </strong></li>
<li><strong>Blog: </strong><a href="../uni/investitionen-in-die-zukunft%E2%80%A6-die-zweite-runde/">Investitionen in die Zukunft…</a><strong> </strong></li>
</ul>
<div class="fblike_button" style="margin: 10px 0;"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.prisma-hsg.ch%2Fblog%2Funi%2Fdies-im-zeichen-des-unmuts%2F&amp;layout=button_count&amp;show_faces=false&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:25px"></iframe></div>
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		</item>
		<item>
		<title>Women&#8217;s Day 2012</title>
		<link>http://www.prisma-hsg.ch/blog/uni/womens-day-2012/</link>
		<comments>http://www.prisma-hsg.ch/blog/uni/womens-day-2012/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 11 May 2012 12:02:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kassandra Bucher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uni]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.prisma-hsg.ch/blog/?p=6834</guid>
		<description><![CDATA[  An der HSG hat am 9. Mai der diesjährige Women’s Day 2012 stattgefunden. Vertreten waren die Unternehmen CS, UBS, Ernst &#38; Young, SBB, KPMG, P&#38;G, IBM und BCG. Ziel war es, den Studierenden die Möglichkeit zu bieten, an Workshops und Diskussionen rund um das Thema „Familie und Karriere“ teilzunehmen. Den jungen Frauen wurde aufgezeigt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="fblike_button" style="margin: 10px 0;"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.prisma-hsg.ch%2Fblog%2Funi%2Fwomens-day-2012%2F&amp;layout=button_count&amp;show_faces=false&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:25px"></iframe></div>
<p> </p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-6837" title="SONY DSC" src="http://www.prisma-hsg.ch/blog/wp-content/uploads/2012/05/DSC05492-450x299.jpg" alt="" width="450" height="299" /></p>
<p>An der HSG hat am 9. Mai der diesjährige Women’s Day 2012 stattgefunden. Vertreten waren die Unternehmen CS, UBS, Ernst &amp; Young, SBB, KPMG, P&amp;G, IBM und BCG. <span id="more-6834"></span>Ziel war es, den Studierenden die Möglichkeit zu bieten, an Workshops und Diskussionen rund um das Thema „Familie und Karriere“ teilzunehmen. Den jungen Frauen wurde aufgezeigt, dass wegen einer Karriere nicht auf die Familie verzichtet werden muss.</p>
<p>An der Podiumsdiskussion erhielten die anwesenden Firmen die Möglichkeit, sich vorzustellen und auf Fragen der Studentinnen zu antworten. Während die Präsentationen der einzelnen Unternehmen lediglich darauf ausgerichtet waren, sich möglichst mit den anderen Firmen gleichzustellen sowie ausschliesslich das Positive einer arbeitenden Frau, sei sie Mutter oder nicht, aufzuzeigen, fiel die Diskussion relativ lebhaft aus. Die Situation der Frau in der Arbeitswelt wurde etwas verklärt dargestellt, da frau es mit gestandenen und zielstrebigen Frauen zu tun hatte, die alle ungeachtet des Geschlechts einen vergleichsweise stark ausgeprägten Organisationssinn besassen. Ob diese Frauen also repräsentativ für die Allgemeinheit waren, sei somit dahingestellt.</p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-6839" title="SONY DSC" src="http://www.prisma-hsg.ch/blog/wp-content/uploads/2012/05/DSC05452-450x299.jpg" alt="" width="450" height="299" /></p>
<p>Aus der Diskussion ging hervor, dass die Frauenquote im Bereich der Wirtschaftsprüfung zwischen 40 und 50% und bei den Banken sowie dem Consulting zwischen 20 und 30% liegt. Am schwächsten sind Frauen in IT-Berufen mit 10 bis 15% vertreten. Diese Verteilung lässt sich laut Patrizia Mordini, der Fachexpertin für Gendermanagement der SBB, darauf zurückführen, dass in solchen Bereiche vor allem männertypische Berufe angeboten werden. Technische Studiengänge weisen einen Anteil von Frauen zu Männern von 10:90 auf. Die Firma IBM hat beispielsweise trotz der Anschaffung von eigenen Fitnessräumen sowie Kinderkrippen keinen höheren Zustrom an weiblichen Arbeitskräften. Paola Ornella, Leiterin für Personalmarketing von IBM, bestätigt dass IBM mit dem Image der Hard- und Software-Firma zu kämpfen hat, weist aber auch darauf hin, dass die Ressource von weiblichen Arbeitskräften in diesem Bereich enorm gering ist.</p>
<p>In einem Punkt waren sich die Vertreterinnen der acht Firmen alle einig. Es sei möglich, Karriere und Familie zu verbinden und trotz einer Familie eine Stelle im Topmanagement zu bekommen. Problematisch sei lediglich, dass viele Frauen sich an einem bestimmten Punkt für die Familie und gegen einen Posten im Topmanagement entscheiden. Sei frau jedoch entschlossen und habe das klare Ziel vor Augen trotz Familie einen Posten im CEO-Bereich zu erlangen, sei das ohne Probleme möglich. Ob dies in der Praxis wirklich so unproblematisch aussieht und mit welchen Schwierigkeiten sich frau herumschlagen muss, bleibt als Frage unbeantwortet.</p>
<p>Damit Frauen sich für den Weg der Karrieremutter entscheiden, muss die Unternehmung ihrer Mitarbeiterin möglichst viel Loyalität, Stabilität sowie Gewissheit zusichern. Verlässlichkeit und Vertrauen zwischen der Unternehmung und der Mutter sind Grundsteine für eine optimale Zusammenarbeit. Jedoch wird die Anzahl Frauen am Arbeitsplatz sowie in den Topetagen nicht nur durch den Willen der Frau bestimmt, sondern ebenfalls von den Bildern der Gesellschaft in Zaum gehalten. Die acht Vertreterinnen stimmen darin überein, dass eine Diskriminierung der Frau in den höheren Bereichen stattfindet und trotz allem das Bild der Frau am Herd immer noch stärker in den Köpfen der Gesellschaft verankert ist, als das der Karrierefrau. Ein Schub an weiblichen Arbeitskräften, unterstützt durch eine vorgeschriebene Frauenquote, könnte diesen Bildern entgegenwirken.</p>
<p>Resultat der Diskussion und Hauptmitteilung für die Studentinnen war, dass frau sich klar gegenüber der Unternehmung ausdrücken und eindeutige Forderungen, sei es betreffend des Lohns, der Arbeitszeiten oder des Arbeitsplatzes, stellten sollte. Anna Zakrzewski, Principal bei BCG, legte den angehenden Karrieristinnen ans Herz sich mehr dem Selbstmanagement zu widmen. Frau solle ihre Qualifikationen und Stärken klar offenlegen und nicht darauf warten, bis jemand ihr Potenzial aus heiterem Himmel erkenne. Zu guter Letzt wurde auch die Partnerwahl angesprochen. Allgemeine Zustimmung herrschte darüber, dassdem Partner von Anfang an klar die eigenen Ziele dargelegen werden sollten. Nichts sei schlimmer als ein Klotz am Bein im eigenen Zuhause.</p>
<p> ______________________________________________</p>
<h1>MEHR DAZU</h1>
<ul>
<li><strong>Blog: </strong><a href="http://www.prisma-hsg.ch/blog/uni/facing-risk-oder-auch-nicht/">“facing risk” – oder auch nicht.</a><strong> </strong></li>
<li><strong>Blog: </strong><a href="http://www.prisma-hsg.ch/blog/uni/investitionen-in-die-zukunft%E2%80%A6-die-zweite-runde/">Investitionen in die Zukunft…</a><strong> </strong></li>
<li><strong>Blog: </strong><a href="http://www.prisma-hsg.ch/blog/uni/erhohung-der-hsg-studiengebuhren-in-der-schweizweiten-diskussion/">Erhöhung der HSG-Studiengebühren<br />
</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>Studierende aller Majors vereinigt euch!</title>
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		<pubDate>Tue, 08 May 2012 17:04:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dominik Mayer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Uni]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Diskussion über die Studiengebühren ist keine Woche alt; doch bereits heute haben die HSG-Studierenden eine erste, beeindruckende Antwort demonstriert: Eine beachtliche Anzahl von über 300 anwesenden Studierenden zeigte heute bei einem Flashmob in der Marktgasse ihren Unmut und ihre Protestbereitschaft. Bedenkt man noch, das ein grosser Teil der Studierenden mit Klausuren, Arbeiten oder Verpflichtungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="fblike_button" style="margin: 10px 0;"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.prisma-hsg.ch%2Fblog%2Fpolitik%2Fstudierende-aller-majors-vereinigt-euch%2F&amp;layout=button_count&amp;show_faces=false&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:25px"></iframe></div>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-6796" title="IMG_5509" src="http://www.prisma-hsg.ch/blog/wp-content/uploads/2012/05/IMG_5509-450x300.jpg" alt="" width="450" height="300" /></p>
<p>Die Diskussion über die Studiengebühren ist keine Woche alt; doch bereits heute haben die HSG-Studierenden eine erste, beeindruckende Antwort demonstriert: <span id="more-6775"></span>Eine beachtliche Anzahl von über 300 anwesenden Studierenden zeigte heute bei einem Flashmob in der Marktgasse ihren Unmut und ihre Protestbereitschaft. Bedenkt man noch, das ein grosser Teil der Studierenden mit Klausuren, Arbeiten oder Verpflichtungen ausserhalb von St. Gallen beschäftigt ist, erscheint diese Zahl noch eindrucksvoller.</p>
<p>16.45 Uhr wurden die Teilnehmer der Aktion vor der Post am Marktplatz von dem Initiator Marius Geiker instruiert, mit Bedacht auf Ordnung und den friedlichen Charakter der Veranstaltung. Kein Müll, kein Jubel, benehmt euch. Punkt 17.00 Uhr wurde dann mit einem Pfiff in der Marktgasse die eigentliche Aktion eingeleitet. Fünf Minuten still stehen. Absolute Ruhe. Keine Bewegung. Währenddessen zeugten hochgehobene und präsentierte Schilder von der Kreativität der Teilnehmer, wie auf unseren Bildern zu sehen ist. Die ironisch-witzigen und überspitzten Slogans und Sprüche passten perfekt in den Kontext der ganzen Diskussion über die Gebührenerhöhung, denn sie offenbarten, was eigentlich längst bewusst ist. Eine erneute Erhöhung der Semestergebühren ist bar jeglicher rationaler Begründung.</p>
<p>Die Aktion wurde von Marius Geiker, Tobias Kuhr und Adrienne Lock lanciert und innerhalb von nur zwei Tagen und beachtlicher Social-Media-Akquisition zu dem Erfolg gemacht, der heute in der Marktgasse zu sehen war. Die ganze Aktion war von der Polizei bewilligt und sollte laut Marius Geiker dazu dienen, die Aufmerksamkeit auf die Problematik und den Unmut der Studierenden zu lenken.</p>
<p>Der Veranstalter Marius Geiker ist zufrieden mit der Aktion. Zurecht. Die Veranstaltung zeigt den Zusammenhalt der Studierenden in dieser Entscheidung. Auch ist es ein erster Beweis, dass eine erneute Studiengebührenerhöhung nicht einfach stillschweigend akzeptiert werden wird; sondern, dass sich die Mehrzahl der Betroffenen einig ist in der negativen Wirkung auf die Lehre und Universität St. Gallen.</p>
<p><a href="http://www.prisma-hsg.ch/blog/politik/studierende-aller-majors-vereinigt-euch/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
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<p><img class="size-medium wp-image-6801 alignleft" title="IMG_5517" src="http://www.prisma-hsg.ch/blog/wp-content/uploads/2012/05/IMG_5517-450x300.jpg" alt="" width="450" height="300" /></p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-6799" title="IMG_5514" src="http://www.prisma-hsg.ch/blog/wp-content/uploads/2012/05/IMG_5514-450x300.jpg" alt="" width="450" height="300" /></p>
<p><img class="size-medium wp-image-6798 alignleft" title="IMG_5512" src="http://www.prisma-hsg.ch/blog/wp-content/uploads/2012/05/IMG_5512-450x300.jpg" alt="" width="450" height="300" /></p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-6797" title="IMG_5510" src="http://www.prisma-hsg.ch/blog/wp-content/uploads/2012/05/IMG_5510-450x300.jpg" alt="" width="450" height="300" /></p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-6796" title="IMG_5509" src="http://www.prisma-hsg.ch/blog/wp-content/uploads/2012/05/IMG_5509-450x300.jpg" alt="" width="450" height="300" /></p>
<p><img class="size-medium wp-image-6795 alignleft" title="IMG_5508" src="http://www.prisma-hsg.ch/blog/wp-content/uploads/2012/05/IMG_5508-450x300.jpg" alt="" width="450" height="300" /></p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-6794" title="IMG_5506" src="http://www.prisma-hsg.ch/blog/wp-content/uploads/2012/05/IMG_5506-450x300.jpg" alt="" width="450" height="300" /></p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-6793" title="IMG_5505" src="http://www.prisma-hsg.ch/blog/wp-content/uploads/2012/05/IMG_5505-450x300.jpg" alt="" width="450" height="300" /></p>
<p><img class="size-medium wp-image-6812 alignleft" title="IMG_5437" src="http://www.prisma-hsg.ch/blog/wp-content/uploads/2012/05/IMG_54371-450x300.jpg" alt="" width="450" height="300" /></p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-6791" title="IMG_5438" src="http://www.prisma-hsg.ch/blog/wp-content/uploads/2012/05/IMG_5438-450x300.jpg" alt="" width="450" height="300" /></p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-6779" title="DSC_0470" src="http://www.prisma-hsg.ch/blog/wp-content/uploads/2012/05/DSC_0470-450x322.jpg" alt="" width="450" height="322" /></p>
<p><img class="size-medium wp-image-6780 alignleft" title="DSC_0473" src="http://www.prisma-hsg.ch/blog/wp-content/uploads/2012/05/DSC_0473-450x244.jpg" alt="" width="450" height="244" /></p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-6781" title="DSC_0487" src="http://www.prisma-hsg.ch/blog/wp-content/uploads/2012/05/DSC_0487-450x283.jpg" alt="" width="450" height="283" /></p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-6782" title="DSC_0488" src="http://www.prisma-hsg.ch/blog/wp-content/uploads/2012/05/DSC_0488-450x247.jpg" alt="" width="450" height="247" /></p>
<p><img class="size-medium wp-image-6783 alignleft" title="DSC_0489" src="http://www.prisma-hsg.ch/blog/wp-content/uploads/2012/05/DSC_0489-450x299.jpg" alt="" width="450" height="299" /></p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-6785" title="DSC_0504" src="http://www.prisma-hsg.ch/blog/wp-content/uploads/2012/05/DSC_0504-450x315.jpg" alt="" width="450" height="315" /></p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-6786" title="DSC_0505" src="http://www.prisma-hsg.ch/blog/wp-content/uploads/2012/05/DSC_0505-450x283.jpg" alt="" width="450" height="283" /></p>
<p><img class="size-medium wp-image-6787 alignleft" title="DSC_0506" src="http://www.prisma-hsg.ch/blog/wp-content/uploads/2012/05/DSC_0506-450x297.jpg" alt="" width="450" height="297" /></p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-6789" title="DSC_0523" src="http://www.prisma-hsg.ch/blog/wp-content/uploads/2012/05/DSC_0523-450x260.jpg" alt="" width="450" height="260" /></p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-6792" title="IMG_5440" src="http://www.prisma-hsg.ch/blog/wp-content/uploads/2012/05/IMG_5440-450x300.jpg" alt="" width="450" height="300" /></p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-6810" title="IMG_5516" src="http://www.prisma-hsg.ch/blog/wp-content/uploads/2012/05/IMG_55161-450x300.jpg" alt="" width="450" height="300" /></p>
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<h1>MEHR DAZU</h1>
<ul>
<li><strong>Blog: </strong><a href="http://www.prisma-hsg.ch/blog/uni/facing-risk-oder-auch-nicht/">&#8220;facing risk&#8221; &#8211; oder auch nicht.</a><strong> </strong></li>
<li><strong>Blog: </strong><a href="http://www.prisma-hsg.ch/blog/uni/investitionen-in-die-zukunft%E2%80%A6-die-zweite-runde/">Investitionen in die Zukunft&#8230;</a><strong> </strong></li>
<li><strong>Blog: </strong><a href="http://www.prisma-hsg.ch/blog/uni/erhohung-der-hsg-studiengebuhren-in-der-schweizweiten-diskussion/">Erhöhung der HSG-Studiengebühren<br />
</a></li>
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		</item>
		<item>
		<title>Serbien &#8211; Zwei Seiten eines Landes</title>
		<link>http://www.prisma-hsg.ch/blog/abroad/serbien-zwei-seiten-eines-landes/</link>
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		<pubDate>Mon, 07 May 2012 17:57:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastaccount</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abroad]]></category>
		<category><![CDATA[Balkan]]></category>
		<category><![CDATA[Belgrad]]></category>
		<category><![CDATA[EU Beitritt]]></category>
		<category><![CDATA[Kosovo]]></category>

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		<description><![CDATA[Gastbeitrag von: Marc A. Iseli und Zanet Zabarac, Teilnehmer der Belgradreise Für die meisten Westeuropäer ist der Balkan nichts weiter als ein vom Krieg gezeichnetes Gebiet, irgendwo im südlicheren Teil Europas, wo es nichts zu entdecken gibt. Einseitige Berichterstattungen haben dazu geführt, dass viele mit dem Begriff „Balkan“ nur die Vorstellung von Krieg, Nationalismus und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="fblike_button" style="margin: 10px 0;"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.prisma-hsg.ch%2Fblog%2Fabroad%2Fserbien-zwei-seiten-eines-landes%2F&amp;layout=button_count&amp;show_faces=false&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:25px"></iframe></div>
<p>Gastbeitrag von: Marc A. Iseli und Zanet Zabarac, Teilnehmer der Belgradreise</p>
<p><a href="http://www.prisma-hsg.ch/blog/?p=6768"><img class="aligncenter size-medium wp-image-6769" title="beo2" src="http://www.prisma-hsg.ch/blog/wp-content/uploads/2012/05/beo2-450x337.jpg" alt="" width="450" height="337" /></a></p>
<p>Für die meisten Westeuropäer ist der Balkan nichts weiter als ein vom Krieg gezeichnetes Gebiet, irgendwo im südlicheren Teil Europas, wo es nichts zu entdecken gibt. Einseitige Berichterstattungen haben dazu geführt, dass viele mit dem Begriff „Balkan“ <span id="more-6768"></span>nur die Vorstellung von Krieg, Nationalismus und Korruption in Verbindung bringen. Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), die seit dem demokratischen Umbruch in Serbien im Land ist, initiierte gemeinsam mit der Studentenschaft der Universität St. Gallen eine dreitätige Studienreise nach Belgrad. Die Idee selbst stammt von Martin Frick, einem HSG-Doktoranden. In Zusammenarbeit mit der Leitung Studienprogramme International Affairs und der finanziellen Unterstützung des Projektes „Kommunale Wirtschaftsförderung im Donautal“ (KWD), erhielten 20 HSG-Studierende die Möglichkeit, die Region von einer anderen Seite kennen zu lernen.</p>
<p>Die Reise nach Belgrad bot ein spannendes Programm. So standen Besuche in der Schweizer und der Deutschen Botschaft an, Gespräche mit regionalen Wirtschaftsförderern sowie ein Besuch eines Familienunternehmens. Interessant machte den Aufenthalt unter anderem auch die Tatsache, dass sich das Land zu diesem Zeitpunkt im Präsidentschaftswahlkampf befand. Die Parteien Serbiens überboten sich in ihrem Wahlversprechen, welche ausländischen Firmen sie nach ihrem Wahlsieg ins Land holen würden, um so die seit Jahren stagnierende Wirtschaft anzukurbeln. Ein Ziel ist allerdings allen Parteien gemein: der EU-Beitritt.</p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-6770" title="beo1" src="http://www.prisma-hsg.ch/blog/wp-content/uploads/2012/05/beo1-450x337.jpg" alt="" width="450" height="337" /></p>
<p>Wie stark dieser Wunsch nach einer Integration ist und weshalb dieser von geraumer Wichtigkeit für das Land ist, wurde insbesondere nach einem spannenden Vortrag, wie ihn nur ein Politiker halten kann, deutlich. Bozidar Djelic, ehemaliger Vizepremierminister und Verantwortlicher für die Annäherung Serbiens an die EU, nahm sich Zeit für die Gruppe interessierter HSG-Studierender und anstatt davon zu sprechen, dass Serbien schwer an seiner historischen Last oder Schuld trägt, fokussierte sich Djelic auf die ökonomischen Aspekte und Vorteile des Landes. Was Serbien wirklich benötige, sei eine selbstbestimmte, freiheitliche und an liberalen Werten orientierte Wirtschaft, ausländische Direktinvestitionen und neue Helden, die umjubelt werden, weil sie Arbeitsplätze schaffen und nicht weil sie die Masse mit nationalistischen Parolen beflügeln. Vom Stigma des gebeutelten Volkes, des Opfers oder des Täters spricht er nicht, weil es sinnlos wäre, darüber zu sprechen; das Land benötige eine Moral, die nicht politisch fundiert ist, sondern ökonomisch. Darin sieht er den einzigen Ausweg aus dem Armenhaus. Er wünscht eine Stärkung des Bildungssystems, eine Gesellschaft beruhend auf dem Prinzip der Gleichheit und ein Abbau von Vorurteilen – und nicht zuletzt eine Integration in die Europäische Union.</p>
<p>Es mag an seiner charismatischen Art liegen oder ganz einfach daran, dass diese Vision den Gedanken einer liberalen westlichen Gesellschaft entsprechen, aber man nickt Djelic zu. Tatsächlich benötigt Serbien nichts dringender als eine prosperierende Wirtschaft, um das junge demokratische Konstrukt zu stärken und eine Annäherung an Europa zu gewährleisten. Serbiens wirtschaftliche Bilanz ist zurzeit nämlich desaströs: Die offizielle Arbeitslosenquote liegt bei nahezu 24 Prozent, wobei die Jugendarbeitslosigkeit weit höher ist, das Bruttoinlandprodukt Serbiens liegt bei rund 40 Mrd. Dollar. Das ist etwas mehr als der Umsatz, den die Migros-Gruppe 2010 erwirtschaftet hat. Ein funktionierendes Sozialsystem ist nahezu inexistent. Die Arbeitskraft im Land ist die relativ günstigste Europas.</p>
<p>Und obschon diese Zahlen eine eindeutige Sprache sprechen, ist man versucht, den Worten von Djelic ein «ja, aber» zu entgegen. Ja, Serbien braucht wirtschaftliches Wachstum und es braucht neue liberale Helden, aber braucht es ein ökonomisches Dogma, das sich über den Diskurs über die Vergangenheit hinwegsetzt? Eher nein. Serbien ist nicht nur Opfer. Und man darf da auch nicht die hitzigste politische Frage des Landes vergessen: den Kosovo. Die Formel «EU und Kosovo», mit der Serbiens Noch-Präsident Boris Tadic die Wahlen im Jahr 2008 für sich gewinnen konnte, scheint für die westlichen Partner und die Europäische Union fragwürdig zu sein, wie ein Mitarbeiter der deutschen diplomatischen Gesandtschaft eindeutig festhielt. Ein Beitritt zur Union ist aber das erklärte Ziel des Landes, weil dies der beste Garant für eine prosperierende wirtschaftliche Entwicklung ist.</p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-6771" title="beo3" src="http://www.prisma-hsg.ch/blog/wp-content/uploads/2012/05/beo3-337x450.jpg" alt="" width="337" height="450" /></p>
<p>Serbien ist ein vielschichtiges Land. Ein Land, das einerseits noch immer tief in der eigenen Geschichte versunken ist; nicht zuletzt zum Ausdruck gekommen, als die Gruppe einen Ausflug in den Norden des Landes unternehmen durfte. Auf dem Weg zu einer Firmenbesichtigung fernab des städtischen Glanzes von Belgrad, bekamen die Studierenden einen Einblick auf das ländliche Leben in Serbien: Mittelmässige Strassen, bombardierte, verlassene Häuser, an deren Abbruch niemand denkt oder sie überhaupt finanzieren könnte, Bauern, denen ihre Armut ins Gesicht geschrieben ist. Auch das ist Serbien. Manch ein Studierender mag sich gefragt haben, was wohl aus ihm geworden wäre, wäre er hier und nicht in der Schweiz oder einem anderen westeuropäischen Land aufgewachsen. Dass zwischen der Lebensqualität in der Hauptstadt und der ländlichen Provinz eine grosse Lücke klafft, ist während des Ausfluges wohl jedem bewusst geworden.</p>
<p>Eine interessante Abwechslung und eine andere Perspektive auf das Leben in Belgrad bot die Begegnung mit gleichaltrigen Studierenden aus Belgrad. War die Sprachbarriere erst einmal überwunden, stand unterhaltsamen Gesprächen und dem gemeinsamen Feiern nichts mehr im Wege. Im Gespräch mit Jelisaveta, einer Studentin aus Belgrad, wurde allerdings klar, dass sie und ihre Freunde sich beinahe als privilegiert betrachten, studieren zu können. Dies sei bei Weitem keine Selbstverständlichkeit für die Jugend in Serbien. Es fehle vor allem an finanzieller Unterstützung durch das Land. Auch wenn der Weg sicherlich noch ein weiter sei, hätten sie und ihre Studienkollegen nicht den Glauben daran verloren, dass es in Zukunft besser werde. Auf die Frage, was es ihrer Meinung nach zur Besserung denn brauche, meint sie ganz klar: Den Beitritt zu EU.</p>
<p>Man kann nur hoffen, dass der neue Präsident des Landes, der am 20. Mai per Stichwahl bestimmt werden soll, seine Versprechen halten wird und dem Rest Europas und insbesondere der Europäischen Union beweist, dass sich das Land Richtung Fortschritt bewegt. Man darf gespannt sein auf die zukünftigen Entwicklungen, und wer weiss, vielleicht liest man in unseren Medien demnächst auch die ein oder andere positive Schlagzeile über den Balkan.</p>
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<h1>MEHR DAZU</h1>
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<li><strong>Heft: </strong><a href="../../heft/archiv/37/details/1562/Wenn-das-Wetter-nicht-mehr-kaputt-ist">Wenn das Wetter nicht mehr kaputt ist&#8230;</a><strong> </strong></li>
<li><strong>Blog: </strong><a href="../uni/%E2%80%9Eich-freue-mich-dass-ich-einreisen-durfte%E2%80%9C/">“Ich freue mich, dass ich einreisen durfte!”</a><strong> </strong></li>
<li><strong>Blog: </strong><a title="Investitionen in die Zukunft… die zweite Runde." href="http://www.prisma-hsg.ch/blog/uni/investitionen-in-die-zukunft%e2%80%a6-die-zweite-runde/">Investitionen in die Zukunft&#8230;<br />
</a></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;facing risk&#8221; &#8211; oder auch nicht.</title>
		<link>http://www.prisma-hsg.ch/blog/uni/facing-risk-oder-auch-nicht/</link>
		<comments>http://www.prisma-hsg.ch/blog/uni/facing-risk-oder-auch-nicht/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 05 May 2012 11:37:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuela Frey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uni]]></category>
		<category><![CDATA[facing risk]]></category>
		<category><![CDATA[greenpeace]]></category>
		<category><![CDATA[kumi naidoo]]></category>
		<category><![CDATA[leaders of tomorrow]]></category>
		<category><![CDATA[St. Gallen]]></category>
		<category><![CDATA[symposium]]></category>

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		<description><![CDATA[Gegen Ende des zweiten Symposiumstages freute ich mich auf eine programmtechnische Abwechslung in der Form der Teilnehmerdebatte. Vier „Leaders of Tomorrow“ hielten rhetorisch schöne Anfangsstatements. Die These „in the long run, the west will prevail“ sollte verteidigt oder wiederlegt werden.  Dies ist zwar ein sehr polarisierendes Thema, leider sprachen aber alle Redner von unterschiedlichen Dingen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="fblike_button" style="margin: 10px 0;"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.prisma-hsg.ch%2Fblog%2Funi%2Ffacing-risk-oder-auch-nicht%2F&amp;layout=button_count&amp;show_faces=false&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:25px"></iframe></div>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.prisma-hsg.ch/blog/uni/facing-risk-oder-auch-nicht/"><img class="size-medium wp-image-6759 aligncenter" title="kumi-naidoo" src="http://www.prisma-hsg.ch/blog/wp-content/uploads/2012/05/kumi-naidoo-358x450.jpg" alt="" width="358" height="450" /></a></p>
<p>Gegen Ende des zweiten Symposiumstages freute ich mich auf eine programmtechnische Abwechslung in der Form der Teilnehmerdebatte. Vier „Leaders of Tomorrow“ hielten rhetorisch schöne Anfangsstatements. <span id="more-6756"></span>Die These „in the long run, the west will prevail“ sollte verteidigt oder wiederlegt werden.  Dies ist zwar ein sehr polarisierendes Thema, leider sprachen aber alle Redner von unterschiedlichen Dingen. Nach den Anfangsstatements wurde nämlich die Debatte geöffnet, und Argumente aus dem Publikum wurden vorgetragen. Während sich manche Argumente auf wirtschaftliche Aspekte bezogen, sprachen andere von Werten, andere von politischen Ideologien. Andere sprachen über ganz andere Themen, oder darüber, wie man nicht über dieses Thema diskutieren könne. Die Schlussstatements waren dann rhetorisch wieder ein Höhepunkt, allerdings  war ich als Zuschauerin inhaltlich von keiner der Seiten überzeugt. So auch der Rest des Publikums, das per Handy mitvoten konnte, welcher Seite es recht geben würde – und prompt ein 50-50 Urteil ablieferte. Man hätte wahrscheinlich ein besseres Thema wählen können – vielleicht auch eines, das mit dem Symposiums-Thema „facing risk“ zu tun gehabt hätte.</p>
<p>Dieses Thema war zwar in der thematischen Gestaltung des Session-Programms stringent umgesetzt. Die daraus resultierenden Gespräche, Work Sessions, Panels und Ansprachen waren auch sehr interessant und relevant. Höhepunkte waren für mich die Keynote Address mit Peer Steinbrück und die Work Sessions, die ich besuchen durfte.</p>
<p>Leider war „facing risk“ zwar thematisch gut umgesetzt, aber in der Planung des Rednerprogramms hat dieses Motto gänzlich gefehlt. Zwar war der Executive Director von Greenpeace, Kumi Naidoo, vor Ort und gab im One-on-One-Interview auf der Hauptbühne sehr gute Antworten. Aber wäre es nicht viel spannender, und mit etwas mehr Konfliktpotenzial beladen gewesen, hätte man Naidoo in einer Debatte dem Präsidenten der IAEA, Yukiya Amano, oder dem CEO des Rohstoffriesen Glencore, Ivan Glasenberg, die beide auch anwesend waren, gegenübergestellt? Es schien fast so, als ob „facing risk“ zwar gerne diskutiert wird, aber im Ernstfall von der Organisation und einigen Teilnehmern doch lieber auf sichere Lösungen und konservative Werte gesetzt wird.  Die Frage an Naidoo aus dem Publikum, ob er denn nicht glaube, dass er in einem klassischen Anzug (anstelle des farbenfrohen Outfits, das auf der Bühne trug) ernster genommen würde, illustriert dies noch einmal. Auf das gestern schon angesprochene Fehlen von weiblichen Rednern werde ich an dieser Stelle nicht mehr eingehen – wohl spätestens nach der Hälfte des zweiten Tages war dieses so offensichtlich, dass die Redner und Gesprächsleiter bei den Publikumsfragen sogar extra nach weiblichen Fragestellerinnen suchten.</p>
<p>Abgesehen von dieser Kritik muss ich aber sagen, dass ich nach diesen zwei Tagen durchaus den Reiz des St. Gallen Symposium verstehe. Interessante Inputs, Gedanken und Ideen fliegen von allen Seiten auf einen zu. Die Teilnehmer, die ich kennenlernen durfte, waren allesamt sehr offen und sehr dankbar, anwesend sein zu dürfen. Ein spezielles Highlight waren für mich die Work Sessions – über die ich aufgrund des „off the record“-Gebots inhaltlich nicht genauer eingehen darf &#8211; , an denen die Teilnehmer und Redner völlig ohne Berührungsängste diskutierten und sich sehr authentisch und nahbar verhielten. Nie werde ich vergessen, wie sich zwei im Publikum einer Work Session sitzende, nahmhafte (ehemalige) Banker eine relativ angeheizte und ehrliche, offene Diskussion zum Thema Risikofrüherkennung in Unternehmen lieferten.</p>
<p>In diesen zwei Tagen habe ich sehr viel gelernt, und ich möchte den Organisatoren danken und gratulieren. Abgesehen von etwas mehr Risikobereitschaft und Abwechslung im Rednerprogramm liess die Organisation des diesjährigen Symposiums wenig Wünsche offen.</p>
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<h1>MEHR DAZU</h1>
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<li><strong>Blog: </strong><a href="http://www.prisma-hsg.ch/blog/uni/%E2%80%9Eich-freue-mich-dass-ich-einreisen-durfte%E2%80%9C/">&#8220;Ich freue mich, dass ich einreisen durfte!&#8221;</a><a href="../../heft/archiv/50/details/2399/Ein-Haeuschen-in-Marathon-waere-schoen"></a><strong> </strong></li>
<li><strong>Blog: </strong><a title="42. Symposium: “Facing Risk”" href="../uni/42-symposium-facing-risk/">42. Symposium</a></li>
<li><strong>Heft: </strong><a href="http://www.prisma-hsg.ch/blog/uni/%E2%80%9Eich-freue-mich-dass-ich-einreisen-durfte%E2%80%9C/">Lex Weltwoche</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>Investitionen in die Zukunft… die zweite Runde.</title>
		<link>http://www.prisma-hsg.ch/blog/uni/investitionen-in-die-zukunft%e2%80%a6-die-zweite-runde/</link>
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		<pubDate>Fri, 04 May 2012 18:43:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dominik Mayer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uni]]></category>

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		<description><![CDATA[Da hat sich der Regierungsrat des Kanton St. Gallen wieder etwas Besonderes einfallen lassen: nach der erst kürzlich beschlossenen Entscheidungen, die Studiengebühren zu erhöhen, ja, in manchen Fällen zu verdoppeln, bleibt man sich seiner rückständigen Linie treu und berät munter über weitere Sparmassnahmen zu Lasten der Studierenden. Das ist nicht nur willkürlich und lächerlich, sondern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="fblike_button" style="margin: 10px 0;"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.prisma-hsg.ch%2Fblog%2Funi%2Finvestitionen-in-die-zukunft%25e2%2580%25a6-die-zweite-runde%2F&amp;layout=button_count&amp;show_faces=false&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:25px"></iframe></div>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-6749" title="kantonsrat" src="http://www.prisma-hsg.ch/blog/wp-content/uploads/2012/05/kantonsrat-450x299.jpg" alt="" width="450" height="299" /></p>
<p>Da hat sich der Regierungsrat des Kanton St. Gallen wieder etwas Besonderes einfallen lassen: nach der erst kürzlich beschlossenen Entscheidungen, die Studiengebühren zu erhöhen, ja, in manchen Fällen zu verdoppeln, <span id="more-6743"></span>bleibt man sich seiner rückständigen Linie treu und berät munter über weitere Sparmassnahmen zu Lasten der Studierenden. Das ist nicht nur willkürlich und lächerlich, sondern im Endeffekt vor allem eins, ziemlich unbedacht.</p>
<p>Der ganze Sachverhalt wird treffend und detailliert, mit einer Vielzahl von Hintergrundinformationen auf <a href="http://myunisg.ch/news/studium/333-studiengebuehrenerhoehung-2012.html">myunisg.ch von der SHSG erläutert</a>. Daraus geht hervor, dass darüber nachgedacht wird, die Studiengebühren für Masterstudierende, Ausländer und Langzeitstudenten zu erhöhen, sowie die Kosten für Lehre und Verwaltung zu senken. In Ermangelung neuer Alternativen, um Defizite in den Griff zu bekommen, besinnt man sich also auf ein damals schon fragwürdiges und stumpfes Konzept zurück: Studierende, bitte zur Kasse!</p>
<p>Es liegt nicht einmal daran, dass ich als Student direkt von solch einer Entscheidung betroffen bin, dass die Idee mir so unsinnig erscheint, denn selbst aus externer Sicht mutet die Entscheidung wenig durchdacht an. Grund hierfür ist der rückschrittliche Charakter, der der Idee inne wohnt, zusammen mit der unfairen Behandlung der Studierenden. Bildung war und ist seit jeher Schlüssel zu allem: ohne weitergegebenes Wissen würden wir noch heute in Höhlen sitzen und uns fragen, wie man Feuer macht. Doch dank dem Wissen, dass die Menschheit sich über Jahrtausende angeeignet hat, und dem Transfer dessen, befinden wir uns heute in dieser doch einigermaßen hochtechnologisierten und zivilisierten Welt.  Bildung und Wissen sind die Triebkräfte für Fortschritt, Kostenkürzungen in diesem Bereich sind in etwa so zukunftsträchtig wie Investitionen in Pferdekutschen. Zur Verfügung gestellt wird eben jene Bildung von Schulen, Fachhochschulen, Ausbildungsbetrieben, Gymnasien und Universitäten wie der HSG. Das sagt bereits alles, was zu dem Thema gesagt werden muss. Die Kosteneinsparung führt dazu, dass zum einen die Lehre schlechter werden würde, gleichzeitig genauso die Qualität der Studierenden, weil nicht mehr Leistungsfähigkeit und Interesse, sondern finanzieller Background darüber entscheidet, wer sein Studium an der HSG beginnt. Keine wünschenswerte Zukunftsprognose.</p>
<p>Was die ganze Sache noch schlimmer macht, ist der Umgang mit den Studierenden. Nach der ersten Erhöhung war die Reaktion der Studierenden eher zurückhaltend, man könnte sogar sagen, verständnisvoll. Das Murren war gering, und die Studierenden waren bereit, für die Lehre aufgrund der finanziell-schwierigen Situation einen Mehraufwand zu erbringen. Während man den Studierenden in diesem Punkt also Rücksichtnahme und Verständnis anrechnen  kann, ist die jetzige Bemühung des Regierungsrates aus diesem Umstand wiederholt Kapital zu schlagen nur irgendwie unverschämt. Man besinnt sich wohl darauf zurück, dass die erste Erhöhung schon leicht vonstattenging, und relevante Wähler nur gering betroffen sind. Die Studierenden sind ein kleiner Teil der Bevölkerung, und die Beliebtheit der HSG im Umland ist ebenfalls nicht so fest verwurzelt wie wünschenswert. Die Wählerzentrierung zeigt sich besonders in der Mehrbelastung der Ausländer, die können politisch sowieso nicht mitsprechen, da kann man dann nochmals richtig zuschlagen &#8211; Fair play. Doch bereits die jetzigen Reaktionen der Studierenden zeigen, dass diesmal die Entscheidung nicht so schweigend und billigend zur Kenntnis genommen wird. Ob entsprechende Facebooktitelbilder ausreichen, den Vorgang zu stoppen, ist fraglich, die Mobilisierungsfunktion ist jedoch beachtlich.  Die SHSG unterstützt die Studierenden und bietet einem jedem die Möglichkeit, das weitere Vorgehen, unter <a href="http://myunisg.ch/studiengebuehrenerhoehung-2012-sag-uns-deine-meinung.html">folgendem Link </a> mitzubestimmen.</p>
<p>Hoffen wir also, dass der Regierungsrat einsieht, dass sein Ansinnen zu keinem wünschenswerten Mehrwert für Gesellschaft und Studierenden führt. Spätestens jedoch, wenn das Audimax besetzt wird, bin ich wohl nicht mehr der einzige, der sich in den HSG Studierenden geirrt hat.</p>
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<p><strong>MEHR DAZU</strong><strong></strong></p>
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<li><strong>Heft: </strong><a href="http://www.prisma-hsg.ch/heft/details/2475/Frischer-Wind-im-SHSG-Haus">Frischer Wind im SHSG-Haus</a></li>
<li><strong>Heft: </strong><a href="http://www.prisma-hsg.ch/heft/archiv/38/details/1620/Bildung-zum-Schnaeppchenpreis">Bildung zum Schnäppchenpreis</a></li>
<li><strong>Blog: </strong><a rel="bookmark" href="http://www.prisma-hsg.ch/blog/leben/hsg-platziert-sich-in-studienkosten-ranking-an-der-spitze/">HSG platziert sich in Studienkosten-Ranking an der Spitze</a><strong><br />
</strong></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>„Ich freue mich, dass ich einreisen durfte!“</title>
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		<pubDate>Fri, 04 May 2012 12:29:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuela Frey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uni]]></category>

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		<description><![CDATA[Der zweite Symposiumstag wird mit einem Highlight eröffnet: die Keynote Address durch Peer Steinbrück und Eric Gujer (Neue Zürcher Zeitung). Steinbrück muss an dieser Stelle wohl nicht weiter vorgestellt werden; Gujer betont deshalb auch nur die Rolle Steinbrücks in der Keynote Address. Diese sei nicht die der berüchtigten Kavallerie, sondern die eines möglichen Anwärters für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="fblike_button" style="margin: 10px 0;"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.prisma-hsg.ch%2Fblog%2Funi%2F%25e2%2580%259eich-freue-mich-dass-ich-einreisen-durfte%25e2%2580%259c%2F&amp;layout=button_count&amp;show_faces=false&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:25px"></iframe></div>
<div id="attachment_6735" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><img class="size-full wp-image-6735 " title="steinbrück" src="http://www.prisma-hsg.ch/blog/wp-content/uploads/2012/05/steinbrück.jpg" alt="" width="400" height="300" /><p class="wp-caption-text">Bild: topnews.de</p></div>
<p>Der zweite Symposiumstag wird mit einem Highlight eröffnet: die Keynote Address durch Peer Steinbrück und Eric Gujer (Neue Zürcher Zeitung). Steinbrück muss an dieser Stelle wohl nicht weiter vorgestellt werden;<span id="more-6734"></span> Gujer betont deshalb auch nur die Rolle Steinbrücks in der Keynote Address. Diese sei nicht die der berüchtigten Kavallerie, sondern die eines möglichen Anwärters für das Kanzleramt. Deswegen habe das folgende Gesprach auch nicht den Steuerstreit, sondern die Rolle Deutschlands in Europa (und in der Welt) zum Gegenstand.</p>
<p>Dennoch kokettiert auch Steinbrück in seinen Eröffnungsbemerkungen mit dem Verhältnis Schweiz-Deutschland; er bedankt sich in diesem Rahmen, dass er überhaupt einreisen durfte, und hofft, er dürfe dann auch wieder ausreisen.  Die Lacher hat er schon da auf seiner Seite; dank einer sympathischen und intelligenten Art gesellen sich diesen auch bald die Sympathien hinzu.</p>
<p>Steinbrück sieht die Rolle Deutschlands als von vier Faktoren beeinflusst und abhängig. Dies seien die Geschichte des 20. Jahrhunderts, Deutschlands zentrale geografische Lage in Europa, sein ökonomisches Gewicht sowie weltweit veränderte Machtkoordinaten.</p>
<p>Deutschland gehe es aber immer nur so gut, wie es den Nachbarn geht. Die Balance zwischen Frankreich und Deutschland, die bis anhin auf einem politischen Vorrang von Frankreich, aber einem ökonomischen Vorrang  Deutschlands beruht habe, sieht er durch die enorme ökonomische Entwicklung gefährdet; es entstehe ein Ungleichgewicht in Europa. Aufgrund grosser Veränderungen im globalen Gefüge brauche Deutschland aber Europa, um seine aktuelle Position beizubehalten. Die G7 seien nunmehr eher die G20; und wenn Europa keinen guten Zusammenhalt zustande bringe, laufe es Gefahr, das „Australien der Nordhemisphäre“ (auf seinen politischen  Einfluss bezogen) zu werden. Dies sieht Steinbrück als Motivation für eine weitere europäische Integration.</p>
<p>Ob Deutschland dabei allerdings eine aktive, nicht nur ökonomisch dominante Kraft sein kann und sollte, stellt den Hauptteil des Restes der Diskussion dar. Der Begriff „Führungsrolle“ sei zumindest auf Deutsch historisch sehr verdächtig; es bestehe auch eine grosse Skepsis der europäischen Nachbarn gegenüber einer solchen Rolle für Deutschland, während beispielsweise die USA genau diese Rolle von Deutschland verlangen. Deutschland sei deshalb darauf angewiesen, dass es jemand bei dieser Aufgabe begleitet, um Verdachtsmomente gar nicht aufkommen zu lassen. Es dürfe nie der Eindruck einer deutschen Suprematie geweckt werden.</p>
<p>Nach diesen einleitenden Worten Steinbrücks hakt Gujer nun nach. Deutschland und seine Führungsrolle, und wie es damit umgehen sollte, ist auch hier zentral. Steinbrück beantwortet die Frage nach dem Umgang mit besagter Rolle, dass Deutschland mit „Soft Power“ agieren sollte – wirft dann aber ein, dass dies (und die Kompromissfindung) nicht gerade eine Stärke Deutschlands sei.</p>
<p>Gujer spricht Steinbrück auf die in diesem Zusammenhang in gewissen europäischen Medien erschienen Karikaturen von Deutschland, welche Anspielungen auf dessen historische Vergangenheit mit „Führung“ machen, an. Laut Steinbrück sollte man auf solche Angriffe gelassen reagieren  &#8211; weh tun sie trotzdem. Ausserdem entstehen durch diese offen gezeigten Ressentiments gegen Deutschland auch Ressentiments der Deutschen gegenüber Europa. Diese Widerstände seien auf beiden Seiten erschreckend gross.</p>
<p>Auf die Massnahmen, um den Rest Europas ökonomisch wieder zu stärken, angesprochen, spricht sich Steinbrück klar gegen das aktuelle, einseitige Krisenmanagement aus. Dieses ist momentan rein auf die Passivseite konzentriert – Haushalte werden konsolidiert, der Gürtel wird enger geschnallt. Man solle aber auch die Aktivseite in Angriff nehmen; zwar sollte konsolidiert werden, um wieder Vertrauen in die Kapitalmärkte zu gewinnen, andererseits ist es auch nötig, den Konsum wieder in Schwung zu bringen.</p>
<p>Nach diesem sehr bestimmten Statement eröffnet Gujer dem Publikum die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Der erste Fragesteller erkundigt sich nach dem Europa, dass es braucht, um auch in Zukunft eine zentrale und entscheidende Rolle im globalen Gefüge spielen zu können. Steinbrück sieht dieses Europa als zunehmend supranational. Allerdings müsste dafür eine Demokratisierug wichtiger europäischer Institutionen, wie beispielsweise des Ministerrats, stattfinden.</p>
<p>Miriam Meckel ist die nächste Fragestellerin; sie fragt nach Steinbrücks Meinung zu den Implikationen und Unterschieden, die das Resultat der Präsidentschaftswahlen in Frankreich von diesem Wochenende mit sich bringen wird. Steinbrück antwortet kurz und bündig: es werde keine Unterschiede geben. Durch die sehr starke und dominante Verfassung Frankreichs würden früher oder später alle Präsidenten Frankreichs sehr ähnlich werden, und auch François Hollande wäre hier keine Ausnahme. Ausserdem sei es ja so, dass zwischen der Wahlkampagne eines Politikers und seines politischen Programms gravierende Unterschiede bestehen. Dies ist ein doch eher gewagtes, aber auch angenehm zynisches und irgendwie sympathisches Schlussstatement für einen Redner, der eingangs als möglicher Anwärter auf das Kanzleramt vorgestellt wurde.<span style="font-family: Vorgabe Sans Serif,Verdana,Arial,Helvetica,Sans-Serif; font-size: x-small;"> </span></p>
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<h1>MEHR DAZU</h1>
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<li><strong>Heft: </strong><a href="http://www.prisma-hsg.ch/heft/archiv/50/details/2399/Ein-Haeuschen-in-Marathon-waere-schoen">&#8220;Ein Häuschen in Marathon wäre schön.&#8221;</a><a href="../../heft/details/2400"></a><strong> </strong></li>
<li><strong>Blog: </strong><a title="42. Symposium: “Facing Risk”" href="http://www.prisma-hsg.ch/blog/uni/42-symposium-facing-risk/">42. Symposium</a></li>
<li><strong>Blog: </strong><a href="http://www.prisma-hsg.ch/blog/politik/irrationale-ignoranz-weshalb-wurde-griechenland-in-die-eurozone-integriert/">(Ir)rationale Ignoranz</a></li>
</ul>
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<div class="fblike_button" style="margin: 10px 0;"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.prisma-hsg.ch%2Fblog%2Funi%2F%25e2%2580%259eich-freue-mich-dass-ich-einreisen-durfte%25e2%2580%259c%2F&amp;layout=button_count&amp;show_faces=false&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:25px"></iframe></div>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>42. Symposium: &#8220;Facing Risk&#8221;</title>
		<link>http://www.prisma-hsg.ch/blog/uni/42-symposium-facing-risk/</link>
		<comments>http://www.prisma-hsg.ch/blog/uni/42-symposium-facing-risk/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 04 May 2012 06:47:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuela Frey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uni]]></category>
		<category><![CDATA[bashar al-assad]]></category>
		<category><![CDATA[facing risk]]></category>
		<category><![CDATA[female]]></category>
		<category><![CDATA[HSG]]></category>
		<category><![CDATA[leader of tomorrow]]></category>
		<category><![CDATA[nuclear]]></category>
		<category><![CDATA[ribal al-assad]]></category>
		<category><![CDATA[st.gallen symposium]]></category>
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		<category><![CDATA[wings of excellence]]></category>
		<category><![CDATA[yukiya amano]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein paar Tage im Mai, an denen man ins Bibliotheksgebäude verbannt wird, weil hinter der Absperrung im Hauptgebäude wichtige Menschen wichtige Dinge besprechen – so oder so ähnlich nimmt man als gewöhnlicher HSG-Student das St. Gallen Symposium wahr. Denn wer nicht mitorganisiert oder hilft, bekommt eher wenig davon mit, was unter den illuster leuchtenden, weissen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="fblike_button" style="margin: 10px 0;"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.prisma-hsg.ch%2Fblog%2Funi%2F42-symposium-facing-risk%2F&amp;layout=button_count&amp;show_faces=false&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:25px"></iframe></div>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.prisma-hsg.ch/blog/uni/42-symposium-facing-risk/"><img class="aligncenter size-full wp-image-3819" title="zeltstadt_hsg.ashx" src="http://www.prisma-hsg.ch/blog/wp-content/uploads/2011/05/zeltstadt_hsg.ashx_.jpg" alt="" width="445" height="165" /></a></p>
<p>Ein paar Tage im Mai, an denen man ins Bibliotheksgebäude verbannt wird, weil hinter der Absperrung im Hauptgebäude wichtige Menschen wichtige Dinge besprechen – so oder so ähnlich nimmt man als gewöhnlicher HSG-Student das <a href="http://www.stgallen-symposium.org/" target="_blank">St. Gallen Symposium</a> wahr.<span id="more-6723"></span> Denn wer nicht <a href="http://www.prisma-hsg.ch/blog/author/international-students-committee/">mitorganisiert</a> oder hilft, bekommt eher wenig davon mit, was unter den illuster leuchtenden, weissen Baldachinen beim Hauptgebäude passiert. Ich hatte in meinen nun knapp drei Jahren an der HSG eher wenig mit dem Symposium zu tun – als ich also gestern Morgen äusserst spontan Bescheid bekam, ich könne als prisma-Vertretung die Veranstaltung besuchen, tat ich dies mit unvoreingenommener Vorfreude und Neugierde. Nachdem ich als erste Aktion auf dem Symposiumsgelände in George Papandreou (und in die ca. 10 Leute, die um ihn herumwuselten) hineingerannt war, setzte auch eine leichte Nervosität ein.</p>
<p>Meinen Pressebadge erhielt ich dank der hervorragenden Organisation ziemlich schnell, und das Gelände und die Abläufe waren äusserst übersichtlich. So schaffte ich es noch, die letzten Minuten des One-on-One Interviews von Stephen Sackur (BBC) mit Jean-Claude Trichet, dem ehemaligen Präsidenten der EZB,  zu geniessen. In der kurzen Zeit fiel mir aber vor allem die Menge an sehr diplomatisch formulierten Antworten auf.</p>
<p>In der Schlange vor dem Lunchbuffet wurde ich plötzlich gefragt, was denn mein schwarzer Badge bedeute. Schwarz bedeutet beim Symposium Presse, grau sind die Helfer und Organisatoren, gelb die Teilnehmer, usw.  Offenbar war der Pressebadge auch am Ende des Tages eher weniger bekannt; jedenfalls wurde mir dieselbe Frage insgesamt drei Mal gestellt. Nicht, dass mich das geärgert hätte, denn jedes Mal entwickelte sich ein interessantes Gespräch daraus. In der Lunch-Schlange jedenfalls unterhielt ich mich mit Jeeshan, einem „Leader of Tomorrow“ (also einem Teilnehmer) aus Kanada. Er war äusserst beeindruckt davon, wie viele Studierende sich als Helfer freiwillig engagieren, und dabei immer motiviert lächeln, auch wenn sie gerade nur Teller abräumen. Er erzählte mir auch, wie er schon frühmorgens eine Symposiums-Session erlebt habe: der CEO von Roche habe ihn und einige andere Teilnehmer zum Frühstück eingeladen. Offenbar spielt sich also noch einiges mehr ab, als man dem Programm entnehmen kann.</p>
<p>In den Work Sessions am Nachmittag hatte ich das Glück, einen Platz in zwei sehr spannenden Diskussionen ergattern zu können. Die ersten 90 Minuten hörte ich Yukiya Amano, dem Chef der IAEA zum Thema „Nuclear Energy after Fukushima“ zu. Die Moderation und die einleitenden Worte Amanos waren extrem spannend – etwas merkwürdig war aber die Anweisung, dass Teilnehmer der Work Session zwar Fragen stellen durften, diese aber zuerst in schriftlicher Form an den Moderator, Yoshinori Imai, zur Prüfung abgeben mussten. Trotzdem kam eine Diskussion zustande; wobei aber, gegeben dass das Thema nukleare Energie doch ein gewisses Konfliktpotenzial bietet, diese eher zahm daher kam. So war diese Session eher informativ und gab einen guten Einblick in die Arbeit und Pläne der IAEA.</p>
<p>Die zweite Work Session bot dann ein ziemliches Kontrastprogramm zur ersten. Ribal Al-Assad, im Exil lebender Cousin von Bashar Al-Assad, dem gegenwärtigen Staatsoberhaupt Syriens, äusserte sich zum Thema Syrien und Arabischer Frühling. Nach einer teilweise eher provokanten Ansprache entstand eine ziemlich angeregte Debatte. Mein Sitznachbar, ein Student der Internationalen Beziehungen an der Oxford University, den ich in der IAEA-Session kennengelernt hatte, war überhaupt nicht begeistert von Al-Assads Ansprache – und scheute Konfrontation überhaupt nicht. Die diplomatischen Aussagen, die mir zuvor aufgefallen waren, konnte man hier jedenfalls nicht mehr finden, was eine willkommene Abwechslung bot.</p>
<p>Nach all diesen Eindrücken, Informationen und Gedanken wunderte mich aber immer noch eins: wie wird man ein „Leader of Tomorrow“? Wie wird man Teilnehmer des Symposiums? Wer sind diese Leute? Krishnadas, ein PhD-Student am Indian Institute of Management, erklärte mir, dass er über die St. Gallen Wings of Excellence Competition nach St. Gallen kam. Studierende können ein Essay zum Thema des aktuellen Symposiums einreichen – die besten werden dann nach St. Gallen als Teilnehmer eingeladen. Er erzählte mir grinsend, wie eine Kommilitonin letztes Jahr in St. Gallen war, und er auf ihrem Facebookprofil die Fotos vom Symposium bewundert hatte, und dann beschloss, sich auch zu bewerben. Ganz offensichtlich mit Erfolg.</p>
<p>In der letzten Plenarsession wurden dann die drei besten Essays im Rahmen des  Wings of Excellence Awards ausgezeichnet. An dieser Stelle muss ich etwas ansprechen, was mich den ganzen Tag über gestört hatte: das Programm der Redner und Work Session-Leiter war ausnahmslos mit Männern besetzt. Natürlich waren dies alle sehr gute und inspirierende Redner, aber es muss doch auch Frauen geben, die etwas zum Thema des Symposiums – „facing risk“ – sagen könnten. Es kann Zufall gewesen sein, dass das Rednerprogramm ein rein männliches war – jedoch fiel dies umso mehr auf, als dass die drei Erstplatzierten des Wings of Excellence Awards allesamt Frauen waren (Die sehr lesenswerten Gewinner-Essays findet man <a href="http://www.stgallen-symposium.org/Leaders-of-Tomorrow/Student-Essay-Competition/Winners-2012.aspx" target="_blank">hier</a>). Jennifer Miksch, die Gewinnerin, schrieb ihr Essay sogar über „Female Risk Aversion“, was das Ungleichgewicht in der Programmplanung noch mehr herausstechen liess.</p>
<p>Alles in allem verbrachte ich aber einen sehr lehrreichen Tag, vollgepackt mit Begegnungen mit freundlichen, offenen und intelligenten Leuten, Work- und Panelsessions und einer Unmenge an Eindrücken. Am Symposium besprechen also tatsächlich wichtige Leute wichtige Dinge. Lebendig wird es aber auch durch die Teilnehmer, die „Leaders of Tomorrow“, und die motiviert lächelnden und engagierten Helfer.</p>
<p>Nach diesem kleinen Überblick über meine ersten, &#8220;richtigen&#8221; Erfahrungen mit dem Symposium folgen in Kürze weitere Einblicke inhaltlicher Natur.</p>
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<h1>MEHR DAZU</h1>
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<li><strong>Heft: </strong><a href="http://www.prisma-hsg.ch/heft/details/2400">Mubarak in Boxers!</a><strong> </strong></li>
<li><strong>Blog: </strong><a href="http://www.prisma-hsg.ch/blog/politik/assanges-neuer-job/">Assanges neuer Job</a></li>
<li><strong>Blog: </strong><a href="http://www.prisma-hsg.ch/blog/politik/2053/">2053</a></li>
</ul>
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