Man kann Eyjafjalljökull auch gute Seiten abgewinnen. Denn er ist verantwortlich für Geschichten, die sonst niemals passiert worden wären. Eine davon gibt’s im heutigen prisma-newsticker.
/ Die Wil‘s der Schweiz
Dorfnamen aus aller Welt schaffen es immer wieder den einen oder anderen zum schmunzeln zu bringen. In der Schweiz ist das nicht anders. Dörfer wie Birli, Ramsen, Dickbuch oder Witznau hören sich einfach ulkig an.
Eine besondere Vorliebe scheinen wir Schweizer für den Zusatz -wil zu haben. In welchen Kanton man auch hinfährt, irgendwo begegnet man immer einem Wittwil (AG), Wädenswil (ZH) oder Allschwil (BL). Hier eine kleine Liste von solchen -wil‘s. Den ambitiösen Versuch eine abschliessende Liste zu präsentieren, entpuppte sich schnell als beinahe unmöglich. Deshalb tobt euch aus und ergänzt die Aufzählung mit weiteren absurden, komischen und schrägen wil-Kombinationen.
Alterswil
Harschwil
Nutenwil
Lamperswil
Hundwil
Flawil
Dingetwil
Wolfertswil
Mattwil
Hauptwil
Märwil
Mörschwil
Uzwil
Abtwil
Dottenwil
Häggenschwil
Edlischwil
Mutwil
Niederhelfenschwil
Lenggenwil
Jonschwil
Bichwil
Busswil
Tufertschwil
Ganterschwil
Gähwil
Oetwil
Dietschwil
Balterswil
Wallenwil
Anetswil
Wittenwil
Buhwil
Lipperswil
Lengwil
Sonterswil
Rapperswil
Uttwil
Dozwil
Amriswil
Gebertschwil
Zuzwil
Ifwil
17.04.10 / Die Welt in Zahlen
Keiner kann wissen, was die Zukunft bringt. Und wirklich glauben möchte man den Prognosen und Zahlen in diesem youtube – Video auch nicht. Ist es wirklich so, dass in China im Jahr 2030 mehr Rindfleisch an einem Tag gegessen werden wird, als in den USA in einem Monat? Auch wenn blindes Vertrauen bezüglich des Wahrheitsgehalts dieses Videos an dieser Stelle sicherlich nicht zu empfehlen ist, lohnt sich dieser kurze Ausflug in die virtuelle Gegenwart und die Zukunft auf jeden Fall. Begleitet von exzentrischer Musik und der immer wiederkehrenden Frage: “Did You Know?” wird mit diesem Video für 4 Minuten wunderbar einfache Unterhaltung geboten.
16.04.10 / Presseschau vom 16. April

Heute geht es mal um Schule und Bildung. Im letzten Herbst haben sie an den Unis gestreikt. Wer weiss, woher solche asozialen Tendenzen kommen.
Vielleicht bietet dieses Interview auf NZZ Online eine Antwort. Früher, als die Kinder in der Schule noch Ohrfeigen bekamen für schlechtes Benehmen, hätten sie danach an der Uni auch nicht gestreikt. Vielleicht ist also die Entwicklung der letzten Jahrzehnte gar nicht so gut?
Auf jeden Fall schlecht ist die Idee, den Unterschied bei den Studiengebühren von Schweizern und Ausländern (lies Deutschen) noch grösser zu machen, wie dies die Uni Zürich scheinbar plant. Die würden Gescheiter mal schauen, dass nicht so viele dumme Menschen zum Studium zugelassen werden.
15.04.10 / Newsticker vom 15. April 2010



Wie gehabt: der prisma Newsticker sucht euch ein paar interessante Artikel auf dem Netz zusammen. Heute teilen unsere “professionellen” Journalistenkollegen ganz schön aus.
Dem UBS Management wurde für 2007 keine Decharge erteilt. Deshalb soll man sich überlegen, die Typen zu verklagen, meint der Tagesanzeiger. Damit auch der letzte versteht, was eigentlich passiert ist, gibt es hier eine kleine Zusammenfassung der Finanzkrise.
Auch Papst Benedikt XVI wird heftig kritisiert. NZZ Online hat einem Theologen viel Platz eingeräumt, um seine Kritk zu äussern. Es ist aber auch verständlich. Ein Papst der so aussieht, kann nur eine Fehlbesetzung sein.
Zum Glück haben die “Grünen und Linken” die Abstimmung zu den Rüstungsexporten letzten November verloren. Sonst wüsste die Bundeswehr ja gar nicht, wo sie sich neue Fahrzeuge kaufen soll. Auf Spiegel Online werden die Hintergründe des Kaufs erklärt.
14.04.10 / Newsticker vom 14. April 2010
Auch unser Newsticker geniesst gerade seinen wohlverdienten Break. Bei Langeweile bieten sich Zeitungen oder das Internet an. Oder beides zusammen! Hier unsere heutigen Favoriten:
13.04.10 / Precious – Das Leben ist kostbar
„Precious“ ist ein amerikanisches Drama von Lee Daniel aus dem Jahr 2009. Der Film basiert auf dem Roman „Push“ der Autorin Sapphire (Ramona Lofton). Der Film ist seit 18. März 2010 in den Schweizer Kinos.
Das Leben ist kostbar – aber nicht für Claireece Jones (Gabourey Sidibe), der Protagonistin.
Auch Precious genannt, wohnt sie alleine mit ihrer Mutter Mary (Mo’Nique) in Harlem. Sie ist stark übergewichtig und wird zuhause regelmässig misshandelt. Gleich zu Beginn des Films wird klar, dass Precious früher von ihrem Vater vergewaltigt wurde – und mittlerweile mit dem zweiten Kind von ihm schwanger ist. Der hat die Familie inzwischen verlassen und die Mutter, welche arbeitslos und Sozialhilfeempfängerin ist, lässt ihren gesamten Frust an Precious aus. Durch ihre zweite Schwangerschaft fliegt Precious von der Schule und kommt an eine Spezialschule. Dort lernt die Analphabetin unter Anleitung der engagierten Lehrerin Miss Rain (Paula Patton) zu schreiben und ihre Gefühle auszudrücken. Ihr Selbstbewusstsein wird stärker und nach der Geburt ihres zweiten Kindes und einem weiteren Streit mit ihrer Mutter zieht sie aus.
Ein letzter Versuch der Mutter, ihre Tochter zur Rückkehr nach Hause zu bewegen – da sie die Sozialhilfe von Precious braucht – scheitert. Der Film endet, als Precious aus dem Sozialamt schreitet, mit neuen Zielen für ihr Leben, das erst jetzt zu beginnen scheint.
Der Film hinterliess bei mir zuerst ein Gefühl der Wut – aber auch der Hoffnung. Obwohl keine der Szenen rohe Gewalt zeigt, erschrickt man von der realistischen Darstellung eines Familiendramas. Fast schon kann man die Ängste, die Unterdrückung und auch die tiefe Traurigkeit Precious‘ nachfühlen. Nicht zuletzt auch weil die Zuschauer ihre Gedanken hören können. Kontraste setzen die Tagträumereien, in welchen sie Liebe erfährt und ein Superstar wird, sowie die Freundschaften, welche in der Spezialschule.
Obwohl sich der Film gegen Schluss etwas zu sehr in die Länge zieht, kann ich nur empfehlen, ihn anzuschauen. Ich glaube, er gibt einen guten Einblick in das wirkliche Leben in den USA mit all seinen Alltagsproblemen, welche in den meisten Steifen Hollywoods nicht dargestellt werden.
12.04.10 / Dies academicus am 29. Mai
Am 29. Mai 2010 feiert die Universität zusammen mit Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und der Bevölkerung den Festtag der alma mater sangallensis. Sie sind herzlich eingeladen, dabei zu sein.
Empfangskaffee: ab 9.15 Uhr im Erdgeschoss des B-Gebäudes
Beginn Festakt: 10 Uhr im Audimax mit Ansprachen vom Rektor, vom Präsidenten der Studentenschaft und einem Gastredner von der Universität Zürich, mit Preisverleihungen und origineller Musik, anschliessend Apéro
Wer dann doch Lust hat, kann ungezwungener Atmosphäre mit allen Gästen ein Mittagessen im Weiterbildungszentrum einnehmen. Dort bietet sich die Gelegenheit, mit dem Rektor, den Ehrendoktoren oder den St. Galler Regierunsgmitgliedern in Kontakt zu kommen, originaler Toggenburger Musik zu lauschen und einige studentische Vereine kennenzulernen.
Anmeldung zum Mittagessen unter dies@unisg.ch
(Claudia Herold, Dies academicus)
08.04.10 / Newsticker vom 08. April 2010
Er ist über Ostern etwas ins Stocken geraten, unser Newsticker. Doch jetzt rattert er wieder und spuckt euch interessante Artikel (aus aktuellem Anlass ganz im Zeichen des Fussballs) der letzten Tage vor die Füsse. (weiter…)
03.04.10 / Presseschau vom 03. April

Pünktlich zu Ostern präsentiert prisma frischen Lesestoff: Eine Ostergeschichte, ein journalistischer Splatter sowie Tipps bei der Suche nach dem passenden Master-Studiengang. (weiter…)



