
Sportkolumne: Fussballnacht an der HSG
Am 24. November versammelten sich 15 Teams zu je acht Spielern in der Sporthallezum Kampf um Sieg und Ehre und sich Fussballmeister der HSG nennen zu dürfen. Doch die Mehrheit sah das Ganze ziemlich locker, schliesslich standen der Spass und das gemeinsame Spielen im Vordergrund. Nicht so bei den Teams Jonny, Shareholder Value und Hochschulmeister, letzteres als Gewinner der letzten zwei Outdoor-Fussballturniere an der HSG. «Triple oder nix» hiess die Devise, nach der entsprechend hart um den Sieg gerungen wurde. Vor Euphorie strotzende Jungs und eine geballte Portion Testosteron führten schliesslich dazu, dass bereits nach dem ersten Spiel die Regeln angepasst werden mussten. Auf die anfänglichen Schwierigkeiten angesprochen, meinten die Organisatoren von Unisport, dass das Fehlen eines Schiedsrichters und die Tatsache, dass es sich um einen Pilotversuch handle, verantwortlich sein könnten. Während den Spielstunden gehe es immer ohne, zur Zeit sehe es aber so aus, als ob man diese ab dem nächsten Turnier wieder einführen werde.
Alles in allem war die Stimmung sehr dynamisch. Sogar ein Team der Pädagogischen Hochschule St. Gallen hatte den Weg auf den Rosenberg gefunden. Das Turnier sei gut, es mache Spass, die HSGler seien ihnen aber etwas zu seriös. Nicht mal ein Bier könne während den Pausen getrunken werden. Ein Manko, das nicht nur das Team der Pädagogen zu beschäftigen schien.
Am Ende des Turniers, um drei Uhr morgens, stand zum dritten Mal das Team Hochschulmeister zuoberst auf dem Siegertreppchen. Auf die Frage nach dem nächsten Ziel war der allgemeine Tenor: Das nächste Outdoor-Turnier im Februar gewinnen und die Marke von 17 Pitchern im AdHoc toppen. Unterstützung von Fans sei sehr erwünscht.
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